1. wa.de
  2. Sport
  3. Hamm

Bockum-Hövels Mergim Deljiu gehen die Gegner „total auf den Keks“

Erstellt:

Von: Patrick Droste

Kommentare

Mergim Deljiu und die SG Bockum-Hövel laufen den eigenen Ansprüchen noch hinterher.
Mergim Deljiu und die SG Bockum-Hövel laufen den eigenen Ansprüchen noch hinterher. © Rainer Gudra

Nach der klaren 0:3-Niederlage beim SV Dorsten-Hardt ist die SG Bockum-Hövel in der Fußball-Landesliga auf Platz vier abgerutscht. Patrick Droste sprach mit Offensivakteur Mergim Deljiu.

Sie wollten nach Platz zwei in der Vorsaison in dieser Spielzeit aufsteigen. Woran hapert es momentan?

Die Ergebnisse passen nicht so richtig, da haben wir noch Luft nach oben. Deswegen sind wir auch noch nicht so ganz zufrieden.

In der Vorbereitung lief alles noch bestens mit Siegen über höherklassige Mannschaften. Seit Beginn der Meisterschaft hinkt die SG ihren eigenen Erwartungen hinterher. Haben Sie dafür eine Erklärung?

In der Meisterschaft stellen sich alle Mannschaften gegen uns mit zehn Mann hinten rein. Auch ein Tabellenzweiter wie der SV Dorsten-Hardt hat das gemacht. Da tun wir uns einfach schwer. In der Vorbereitung sind wir auf Mannschaft getroffen, die auch Fußball spielen wollten. So etwas liegt uns. Da konnten wir bei Kontern unsere Schnelligkeit ausspielen.

Oder gibt es auch noch andere Gründe? Haben Sie sich vielleicht zu viel Druck gemacht? Oder ist es ungewohnt, dass es mit Marc Woller neben David Schmidt noch einen zweiten Cheftrainer gibt?

Nein, beides nicht. Druck, unbedingt aufsteigen zu müssen, haben wir nicht und machen wir uns auch nicht. Und dass wir zwei Trainer haben, ist für mich überhaupt kein Problem. Ob man von einem oder zwei Trainern Tipps bekommt, das ist egal. Die beiden sind immer sehr gut aufeinander abgestimmt und besprechen sich.

Aber was muss jetzt anders und vor allem besser werden?

Zum einen müssen wir geduldiger sein, defensiv sicher stehen und dann auf unsere Chance warten. Zum anderen müssen wir es hinbekommen, dass wir auswärts genauso dominierend Fußball spielen wie wir es zuhause machen. Und wir müssen uns immer wieder bewusst sein, dass die Gegner uns ärgern wollen und dass die mit der Einstellung gegen uns antreten, dass denen ein Punkt gegen uns reicht. Das geht mir total auf den Keks, dass die von Anfang an bei jedem Abstoß oder Einwurf Zeit schinden. Aber ich bin optimistisch, dass wir das alles wieder hinbekommen und wir oben angreifen werden.

Auch interessant

Kommentare