SG Bockum-Hövel setzt sich in der Spitzengruppe fest

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Einen 3:1-Sieg fuhr die SG Bockum-Hövel gegen den TuS Freckenhorst ein.

Hamm - Mit dem vierten Erfolg in Serie hat sich die SG Bockum-Hövel in der Spitzengruppe der Bezirksliga festgesetzt. Beim 3:1 (1:0) gegen den TuS Freckenhorst waren auf dem tiefen und holprigen Platz im Adolf-Brühl-Stadion vor allem die kämpferischen Qualitäten der Gastgeber gefragt, um den verdienten Arbeitssieg einzufahren.

„Wir haben eine gute Serie hingelegt. Jetzt müssen wir dranbleiben und nachlegen“, freute sich SG-Trainer Markus Matzelle. „Ich muss nun die Spieler bei Laune halten, die zuletzt weniger Einsatzzeiten bekommen haben.“

Nach einer ereignisarmen Anfangsphase hatte die SG die erste Gelegenheit, als Michael Mryka nach schöner Vorlage von Mike Kaczor aus halblinker Position an TuS-Schlussmann Sebastian Neukötter scheiterte (11.). In der Folgezeit neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken im Mittelfeld, so dass Torchancen Mangelware waren. Die wenigen gefährlichen Szenen im gegnerischen Strafraum hatten die Bockum-Höveler, doch Stürmer Thomas Wilczek scheiterte nach einer Ecke von Mryka (27.) und mit einem spektakulären Seitfallzieher (35.) am starken Gästekeeper.

Der Aufsteiger aus Freckenhorst versteckte sich vor gut 60 Zuschauern keineswegs, biss sich aber immer wieder die Zähne an der starken Bockum-Höveler Verteidigung um Mirko Müller und Tobias Ringk aus. „Wir besaßen über 90 Minuten die Kontrolle und haben dem Gegner keine Räume und Chancen gelassen“, war Matzelle mit der Defensivleistung zufrieden.

Noch vor der Halbzeit gelang Thomas Wilczek nach schöner Kombination über Steven Farchmin und Michael Mryka die Führung (43.). Und kurz nach dem Kabinengang erhöhte die Sport-Gemeinschaft, als Kerim Isiktekim das Leder eroberte und einen Angriff einleitete, den Wilczek nach Querpass von Mryka vollendete (48.). „Die Tore waren gut rausgespielt, nur leider hielt unsere 2:0-Führung nicht lange“, so Matzelle. Die Gäste schlugen postwendend zurück, als Torjäger Pierre Röcker nach Flanke von Alexander Zert einköpfte (52.).

Die Begegnung wurde nun hektischer und härter. Schiedsrichter Ufuk Medik (Sönnern) musste aufpassen, dass ihm die Partie nicht aus den Händen glitt. So zückte er in Halbzeit zwei gleich achtmal die Gelbe Karte. Matzelle wechselte mit Sebastian Linnhoff (65.) einen zweikampfstarken und mit Daniel Wieland (70.) einen schnellen Spieler zum Kontern ein, die die sich bietenden Räume zur Entscheidung nutzen sollten. Freckenhorst drängte die SG in die eigene Hälfte zurück, klare Chancen ergaben sich aus der optischen Überlegenheit aber nicht. Stattdessen sorgte Linnhoff nach klasse Vorarbeit von Dominik Orlowski für das 3:1 (86.).

„Hinten raus ist das Ergebnis verdient. Mir war bewusst, dass Freckenhorst nach dem Aufstieg viel Euphorie mitbringt, kompakt steht und kampfstark ist. Die Mannschaft besitzt viel Qualität“, resümierte Matzelle.

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