Bockum-Hövel und TSC Hamm kämpfen um Einzug ins Kreispokal-Finale

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Im Bezirksliga-Hinspiel trennten sich die SG Bockum-Hövel und der TSC Hamm 1:1.

Hamm - Es geht um den Einzug ins Endspiel – und womöglich auch schon um die Qualifikation für den Wettbewerb auf Westfalen-Ebene: Die beiden Bezirksligisten SG Bockum-Hövel und TSC Hamm stehen sich am Mittwoch ab 18.30 Uhr in der Vorschlussrunde des Fußball-Kreispokals gegenüber – und zwar auf neutralem Boden, dem Sportplatz von Eintracht Werne (Grote-Dahl-Weg).

An diesen Ort erinnert sich die SG gerne, denn dort feierte sie in der zweiten Runde einen 1:0-Erfolg über das Gastgeber-Team. Es folgten klare Siege gegen Frömern (8:0) und Stockum (6:0). Erst jetzt, im Halbfinale, bekommt es Bockum-Hövel mit einem Gegner auf Augenhöhe zu tun. „Der Klassenerhalt hat für uns zwar oberste Priorität, aber natürlich wollen wir ins Endspiel“, sagt Trainer Markus Matzelle, dessen zuletzt in Abstiegsnähe geratene Elf am vergangenen Wochenende durch einen 1:0-Sieg über den VfL Hörste-Garfeln neues Selbstvertrauen getankt hat.

Der Finaleinzug würde der SG wohl einen weiteren Schub geben. „Für uns ist das Halbfinale schon ein schöner Erfolg, aber wenn man die Chance hat, vielleicht sogar in den Westfalenpokal zu kommen, ist das eine interessante Sache. Allerdings hat der TSC eine spielerisch sehr starke Mannschaft“, sagt Matzelle. Markus Löwen, Mike Kaczor und Marcel Niewalda kehren in den SG-Kader zurück. Fehlen werden Thomas Goeke und Sebastian Linnhoff (Dienst).

Im Gegensatz zu Bockum-Hövel stand der TSC Hamm noch nie im Pokalfinale. „Das wäre das erste Mal in der Vereinsgeschichte. Das ist ein großer Anreiz für die Jungs, Gas zu geben. Es wäre ein Riesenerfolg für die Truppe“, sagt Trainer Erdal Akyüz, dessen Elf nach einem spielfreien Wochenende frisch in die Partie geht – und sicherlich nicht als Außenseiter. Doch Akyüz warnt: „Pokal ist Pokal. Und die SG ist durch den Sieg am Wochenende sicher noch etwas gefährlicher geworden.“ In personeller Hinsicht könnte es jedoch besser aussehen beim TSC, denn er muss auf Aykan Sahin, Vadim Baumbach (angeschlagen) sowie Dominik Derksen und Coskun Hizarci (Dienst) verzichten.

Der Sieger der Partie trifft in dem für den 5. Mai angesetzten Endspiel auf SC Holzwickede (Westfalenliga) oder VfL Kamen (Bezirksliga), die sich am Mittwoch nächster Woche in Königsborn gegenüberstehen. Nur der Kreispokal-Gewinner qualifiziert sich sicher für den Westfalenpokal. Der Verlierer könnte nachrücken, denn die Freiplätze – voraussichtlich acht oder neun – gehen an die westfälischen Fußball-Kreise mit den meisten Mannschaften im Spielbetrieb unterhalb der Bezirksliga. Zu denen gehörte Unna/Hamm in der Vergangenheit.

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