SG zieht in die zweite Runde des Kreispokals ein

Bockum-Hövel gewinnt torreiches Pokalspiel im Hölzken

Bockum-Hövels Simon Schroth (rechts) kommt nicht vor TuS-Torwart Alexey Lips an den Ball.
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Bockum-Hövels Simon Schroth (rechts) kommt nicht vor TuS-Torwart Alexey Lips an den Ball.

Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Halbzeitpause setzte sich die SG Bockum-Hövel in der ersten Runde des Kreispokals verdient mit 5:2 (1:2) beim TuS Germania Lohauserholz durch.

Hamm – „Am Ende ist das Ergebnis verdient, weil wir nach der Pause extrem gut rausgekommen sind“, resümierte SG-Spielertrainer David Schmidt. „Allerdings haben wir zwei unnötige Tore nach Standards kassiert. Das darf uns nicht passieren, auch wenn wir sonst aus dem Spiel heraus nicht viel zugelassen haben.“

Die Sport Gemeinschaft erwischte vor gut 100 Zuschauern „Am Hahnenbach“ den besseren Start, als Mike Kaczor die Gäste nach einer Ecke von Leon Müsse mit einer artistischen Einlage in Führung brachte (9.). Die SG hätte durch Maik Rieping den zweiten Treffer nachlegen können, doch TuS-Schlussmann Alexey Lips war zur Stelle (11.). Danach überließ der Landesligist den Grün-Weißen mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr das Geschehen.

Zwar besaßen die Bockum-Höveler zunächst noch mehr Spielanteile und hatten die gefährlicheren Strafraumszenen, investierten danach aber zu wenig in die Partie. Dagegen eroberte der TuS aus einer kompakten Abwehr heraus immer mehr Bälle und wurde nun selbst über schnelle Vorstöße gefährlich. Die SG hatte Glück, dass nicht schon Gutinho Antonio den Ausgleich erzielte (28.). Dieser sollte jedoch fünf Minuten später nach einer Standardsituation folgen. Nico Breitländer nutzte das Durcheinander in der SG-Defensive und schoss zum 1:1 ein. Und noch vor dem Kabinengang gelang den Hölzkenern die Führung, als Markus Betke nach einer Ecke von Ugur Kansu mit einem platzierten Flachschuss erfolgreich war (41.).

Lohauserholz mit unerklärlichem Leistungsabfall

„Wir haben in der ersten Hälfte nach Ballgewinnen gut umgeschaltet und wichtige Bälle festgemacht“, lobte TuS-Coach Marco Liedtke, der den Leistungsabfall seines Teams nach Wiederanpfiff allerdings nicht erklären konnte. „Wir haben noch in der Pause angesprochen, dass wir genauso aggressiv und konzentriert weiterspielen müssen und dann werfen wir in acht Minuten das ganze Spiel weg.“

Der eingewechselte Jannick Kastner besorgte nach schöner Einzelaktion das 2:2, als er von der Außenseite nach innen zog und mit einem satten Schuss unhaltbar abschloss (49.). Kurz darauf köpfte Marc-Andre Wohlrath nach einer Kastner-Ecke und einer Kopfballablage von Simon Schroth zum 2:3 ein (53.), ehe wiederum nur zwei Minuten später Jannick Kastner mit einem Schuss ins lange Eck für die Vorentscheidung sorgte (55.) und kurz darauf bereits wieder als Vorsichtsmaßnahme für Jonas Westmeyer ausgewechselt wurde (64.). „Der eine offensive Wechsel bei Bockum-Hövel war aber sicher nicht ausschlaggebend“, war Marco Liedtke bedient.

Per Kopf gelang Simon Schroth früh der 2:5-Endstand (65.), wobei die SG danach nichts mehr anbrennen ließ, das Spiel über längere Ballstafetten kontrollierte und die Angriffsbemühungen des TuS Lohauserholz im Keim erstickte.

Lohauserholz: Lips – Hübert (82. Alkadi), Strecker, Betke, Wojciech – Kansu, S. Burnic – Hessfeld (46. Carow), Hunter (70. Ay), Antonio – Breitländer
Bockum-Hövel: Mühlbrandt – Franica, Krausch, Schmidt (74. Bouaid), Kaczor – Rieping, Wohlrath – Katzer, Müsse, Brohl (46. Kastner, 64. Westmeyer) – Schroth (74. Edelkötter)
Tore: 0:1 Kaczor (9.), 1:1 Breitländer (33.), 2:1 Betke (41), 2:2 Kastner (49.), 2:3 Wohlrath (53.), 2:4 Kastner (55.), 2:5 Schroth (65.)
Gelbe Karten: Strecker, Betke, Wojciech / Schmidt, Bouaid, Rieping

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