SG Bockum-Hövel bleibt nach 1:5 in Freckenhorst sieglos

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Die SG Bockum-Hövel bleibt auch im zwölften Spiel in Folge ohne Sieg.

Freckenhorst - Das war nichts, die SG Bockum-Hövel bleibt in der Bezirksliga weiter auf der Verliererstraße: Die 1:5 (1:3)-Niederlage beim TuS Freckenhorst war das zwölfte Spiel ohne Sieg in Folge für das Team des Trainergespanns Stefan Küritz und Markus Matzelle, das mittlerweile einigermaßen ratlos ist. Denn während die Spieler im Training unter der Woche regelmäßig gute Leistungen abliefern, bringen sie ihre PS am Spieltag nur zu selten auf die Straße.

„Diese Diskrepanz ist einfach unerklärlich“, war Küritz nach dem Abpfiff einigermaßen ratlos. Auch in Freckenhorst reichte die Mannschaftsleistung nicht, um die Gastgeber ernsthaft zu gefährden. „Wir haben ganz gefällig und schön nach vorne gespielt, waren aber viel zu ineffizient“, so Küritz: „Gleichzeitig haben wir dem Gegner in der Defensive viel zu große Räume gelassen.“

Diese nutzten die Gastgeber dann eiskalt aus. Die Partie beim Tabellensechsten in Freckenhorst war nach bereits 38 Minuten so gut wie entschieden, nachdem Kretzer (6.), Schange (01.) und Gohl (38.) die Gastgeber in Führung gebracht hatten. Orlowski gelang kurz vor dem Pausenpfiff zwar noch das 3:1 per verwandeltem Foulelfmeter. Doch im zweiten Durchgang machten Schange (56./Foulelfmeter) und Kasbera (72.) für den TuS Freckenhorst den Sack endgültig zu. Zu allem Überfluss sah Thomas Wilczek beim Stande von 1:5 wegen eines groben Foulspiels auch noch die Rote Karte. „Damit hat er uns natürlich einen Bärendienst erwiesen“, so Küritz.

Die Abstiegszone rückt für die Bockum-Höveler nun immer näher. Durch die Niederlage rutschte das Team auf Rang elf ab und hat jetzt nur noch drei Punkte Vorsprung auf den drittletzten Platz. Und der freie Fall scheint noch nicht zu Ende: Sämtliche Teams im Tabellenkeller haben am Osterwochenende Nachholspiele zu bestreiten, weshalb die SG noch weiter abrutschen kann. „Aber wenn wir so weiterspielen, brauchen wir auf die anderen gar nicht zu schauen. Denn dann holen wir sowieso keinen Punkt mehr“, sagte ein restlos bedienter Küritz.

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