Richtungweisende Partie für die Wasserballer der SGW

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Die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer wollen in Lünen punkten.

Hamm - Die Ausgangslage ist eindeutig: Die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer brauchen Punkte. Sie stehen in der 2. Liga auf dem vorletzten Platz und damit nur eine Position über dem Abstiegsrang zehn, den derzeit der SV Rheinhausen innehat. Im Derby beim SV Lünen will sich die Mannschaft von Trainer Björn Blank nun am Sonntag (19 Uhr) ein wenig Luft verschaffen.

Der Gegner hat ebenfalls 2:8 Zähler auf dem Konto und steht nur aufgrund des besseren Torverhältnisses über der SGW. Ein Kontrahent also, gegen den Punkte möglich sind. Auch wenn Blank in Lünen ein schweres Spiel erwartet. „Gerade auf den schmaleren Spielfeldern haben wir immer unsere Probleme“, sagt der Trainer. Das liege nicht nur an den ungewohnten Abmessungen, die sich gerade im Konterspiel, das viel Raum benötigt, sowie bei der Aufstellung der Angriffsformation bemerkbar machen. Vielmehr bedeutet ein schmaleres Feld bei der gleichen Anzahl an Spielern im Wasser auch automatisch mehr Körperkontakt. „Gerade in so einer Situation müssen wir ruhig bleiben und dürfen uns nicht auf ein hektisches Spiel einlassen“, fordert Blank, der auch „mit einigen gegnerischen Zuschauern rechnet, die sicher ebenfalls Hektik ins Spiel bringen werden“. Es komme vor allem darauf an, „einen kühlen Kopf zu bewahren“.

Und auf die Einstellung – so wie zuletzt zuhause gegen den SV Krefeld 72 II, gegen den die SGW eine couragierte Leistung ablieferte, zum Schluss jedoch eine knappe Führung aus der Hand gab und am Ende ohne Punktgewinn aus dem Becken stieg. „Die gleiche Motivation müssen wir auch gegen Lünen ins Wasser bringen“, sagt Blank. Um in der Auswärtspartie eine Chance zu haben, „müssen wir aber ganz klar die Zahl unserer Fehler minimieren und unsere Tormöglichkeiten besser verwerten“, so der Trainer.

Denn auch gegen Krefeld hatte die SGW immer wieder unnötige Ballverluste produziert und den schwimmstarken Gegner so zu schnellen Kontern eingeladen – ein Problem, das sich wie ein roter Faden durch die Saison der Startgemeinschaft zieht. „Es muss endlich funktionieren, dass wir uns dagegen besser absichern“, fordert Blank, dessen Team die Punkte in Lünen auch deshalb gut gebrauchen kann, weil danach eine Reihe schwerer Spiele auf dem Programm steht, in denen die Siegchancen des Aufsteigers wohl eher gering sein dürften.

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