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Bezirksligist SVE Heessen kann weiter auf seinen Spielertrainer setzen

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Von: Patrick Droste

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Zwei weitere Jahre in Heessen als Spielertrainer am Ball: Rouven Meschede.
Zwei weitere Jahre in Heessen als Spielertrainer am Ball: Rouven Meschede. © Mroß

Seit 2018 ist Roven Meschede - zunächst als Spieler, dann als Spielertrainer - beim SVE Heessen. Jetzt hat er seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert.

Hamm – Wenn die Sprache auf Rouven Meschede kommt, dann kann Jens Heusener gar nicht genug lobende Worte finden. „Er ist verlässlich und loyal dem Verein gegenüber. Er geht immer zu 100 Prozent voran. Er hat eine klare Linie auf und neben dem Platz. Er quatscht nicht, er macht“, sagt der Sportliche Leiter des Fußball-Bezirksligisten SVE Heessen über den 31-jährigen Spielertrainer.

Und daher waren die Verantwortlichen aus dem Marienstadion auch sehr erleichtert, als Meschede jetzt das Angebot annahm, seinen Vertrag um zwei weitere Jahre zu verlängern. „Wir sind überaus glücklich darüber, dass wir Rouven langfristig binden konnten. Der Verein fühlt sich sehr wohl mit ihn. Denn er bringt sich super ein. Und er fühlt sich bei uns auch wohl“, sagt Heusener. „Das passt einfach für beide Seiten.“

Meschede war im Sommer 2018 von RW Ahlen nach Heessen gewechselt. Zuerst stand er dem SVE ein Jahr lang als Spieler zur Verfügung, anschließend übernahm er das Amt des Spielertrainers und schaffte mit seinem Team in der Saison 2019/20 den Sprung von der Kreisliga A in die Bezirksliga. Dort hatten die Heessener im Spätherbst 2021 allerdings eine schwere Zeit zu überstehen. Aufrund zahlreicher Verletzungen war die Mannschaft immer weiter abgerutscht und den bedrohlichen Abstiegsplätzen nahe gekommen. „Wir haben danach zwar die Kurve bekommen. Aber wie der Verein in dieser nicht so guten Phase hinter mir gestanden und mich unterstützt hat, hat mir gezeigt, wie viel Vertrauen und Rückhalt ich beim SVE genieße. Daher war es für mich klar, dass ich hier weiter arbeiten will“, erklärt Meschede.

Acht Punkte Polster auf die Abstiegsränge

Derzeit rangieren die Heessener in der Bezirksliga auf dem zehnten Platz, haben zu den Abstiegsrängen ein Polster von acht Punkten, haben aber auf Spitzenreiter Westfalia Soest auch schon einen Rückstand von satten 24 Zählern. „Nach unten haben wir uns wieder ein bisschen was angefuttert. Nach oben geht nichts. Wir wollen einfach an die guten Leistungen der letzten Spiele im vergangenen Jahr anknüpfen und die Saison vernünftig zu Ende spielen“, sagt Meschede.

Anschließend allerdings wollen die Heessener nur zu gerne den Blick nach oben richten, im Kampf um die Spitzenplätze mitmischen und auf kurz oder lang den Aufstieg in die Landesliga schaffen. „So etwas wie in dieser Spielzeit mit den vielen Ausfällen und manchmal nur 12 oder 13 Mann im Kader möchte ich nicht noch einmal erleben“, betont der SVE-Coach. „Wir wollen hoch. Daran arbeiten wir. Entsprechend werden wir die Mannschaft für die Zukunft verstärken. Umso ärgerlicher ist es, dass uns mit Giuliano Nieddu ein wichtiger Baustein weggebrochen ist.“

Zumindest bleibt dem SVE mit seinem Spielertrainer aber eine wichtige Komponente erhalten, auf den die Heessener in den kommenden zwei Jahren setzen können.

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