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SVE Heessen scheitert im Elfmeterschießen

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Von: Peter Schwennecker

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„Elfmeterschießen ist immer eine reine Glücksache“, meinte Heessens Spielertrainer Rouven Meschede nach dem Pokal-Aus in Kamen.
„Elfmeterschießen ist immer eine reine Glücksache“, meinte Heessens Spielertrainer Rouven Meschede nach dem Pokal-Aus in Kamen. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Bis zur 83. Minute führte Fußball-Bezirksligist SVE Heessen in der zweiten Kreispokal-Runde beim A-Kreisligisten Kamener SC mit 1:0, musste dann kurz vor Schluss noch den Ausgleich hinnehmen. Nach dem Elfmeterschießen gab es dann lange Gesichter beim Favoriten.

Kamen – Fußball-Bezirksligist SVE Heessen hat das Achtelfinale im Kreispokal verpasst. Die Mannschaft wurde am Mittwochabend der Favoritenrolle beim A-Kreisligisten Kamener SC nicht gerecht und scheiterte im Elfmeterschießen mit 5:6. Nach den regulären 90 Minuten hatte es auf dem Kunstrasen am Kamener Schulzentrum 1:1 gestanden.

Die Heessener waren zwar über weite Strecken der Begegnung die optisch überlegene Mannschaft, hatten dabei aber im Angriff große Probleme, sich entscheidend durchzusetzen. Zu langsam und zu statisch trug der SVE seine Offensivversuche vor.

Erst in der 74. Minute gingen die Gäste durch Dominik Giffey in Führung. Doch die Heessener konnten diesen knappen Vorsprung nicht über die Zeit retten. Sieben Minuten vor dem Abpfiff gelang dem ambitionierten Kreisligisten nicht unverdient der Ausgleich durch Jonas Thorsten Hahn. Im direkt folgenden Elfmeterschießen ging es in die Verlängerung, bevor Malte Strickmann mit dem entscheidenden Versuch scheiterte. Zuvor hatte auch schon Lennard De Graf einen Elfmeter vergeben.

„Wir haben gesehen, was uns noch fehlt. Wir haben uns vorn viel zu wenig bewegt, zudem waren die Abstände zu groß“, meinte SVE-Spielertrainer Rouven Meschede. „Ein Elfmeterschießen ist dann am Ende immer noch reine Glücksache.“

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