HSV beim Turnier in Hassel vom Gewitter gestoppt

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Hartes Wochenende in der Hitze: Seyit Ersoy.

GELSENKIRCHEN -  Remis im Finale: Wegen des Unwetters, das am Sonntag über NRW zog, dürfen sich sowohl Gastgeber SC Hassel als auch die Hammer SpVg Sieger des 2. AC-GE-Doerpinghaus-Cups nennen. Das Endspiel zwischen dem Westfalen- und dem Oberligisten wurde beim Stand von 2:2 erst unter- und dann ganz abgebrochen. Jochen Höfler hatte beide Treffer für die HSV erzielt.

„Der Abbruch kam mir ganz recht, denn wir hatten am Sonntag nur zehn Feldspieler. Es hat sich keiner verletzt, das war wichtig“, sagte Trainer Goran Barjaktarevic. Zuvor hatte sich sein Team im Halbfinale nach torloser Partie im Elfmeterschießen 4:2 gegen den Niederrhein-Oberligisten MSV Duisburg II durchgesetzt. Manuel Lenz hielt zwei Strafstöße.

Den Grundstein für den Erfolg hatte die HSV am Samstag in der Hitze des Gelsenkirchener Nordens gelegt. Im ersten Gruppenspiel gegen den Liga-Konkurrenten SV Zweckel setzte sich das Team durch ein Tor von Kevin Kisyna mit 1:0 durch. Auch gegen den ambitionierten Westfalenligisten TSV Marl-Hüls reichte ein Treffer (Höfler) zum Sieg. „Das waren so Spiele: Wer das erste Tor schießt, gewinnt. Das haben die Jungs richtig clever gemacht“, sagte Barjaktarevic.

Es folgte in der dritten Begegnung des Tages ein 5:0-Erfolg gegen den Landesligisten SF Stuckenbusch durch Tore von Serafettin Sarisoy (2/davon ein Elfmeter), Semih Yigit, Seyit Ersoy und Gastspieler Jovan Grozdanic (Eintracht Braunschweig II). Zum vierten und letzten Spiel am Abend musste die HSV nicht antreten. Die SpVgg Erkenschwick, als Oberliga-Dritter der Vorsaison vom Papier her stärkster Gruppengegner, trat wegen vieler angeschlagener Spieler nicht mehr an. „Der Turniersamstag war wegen der Hitze brutal. Es war ein Test für den Willen und den Körper“, sagte Barjaktarevic, der insgesamt sechs Testspieler dabei hatte. Neben „Stammgast“ Mesut Özkaya und Jovan Grozdanic, die an beiden Tagen spielten, standen am Samstag zudem Miguel Dotor-Ledo, Sven Höveler, Samet Akyüz (alle Roland Beckum) sowie David Jahdadic (SV Wilhelmshaven) im Kader.

Vor den HSVern liegen nun ein paar spielfreie Tage. Am Freitag geht es ins Trainingslager nach Kaiserau, das durch einen Test gegen den Regionalligisten SC Wiedenbrück in der heimischen Arena unterbrochen wird. - sst

HSV: Gioudas, Lenz – Kaminski, Kurtovic, Grembowietz, Kahric, Kisyna, Akdag, Jungk, Ersoy, Sarisoy, Yigit, Höfler, Özkaya, Dotor-Ledo, Höveler, Akyüz, Grozdanic, Jahdadic

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