Schornberg und Schubert ziehen ins Halbfinale ein

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Souverän: Sebastian Schubert.

KRAKAU - Sebastian Schubert hat gleich am ersten Tag des Kanu-Slalom-Weltcups im polnischen Krakau ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Der 26-Jährige vom Kanu-Ring Hamm schaffte gleich im ersten Qualifikationslauf den Sprung ins heutige Halbfinale (10.50 Uhr) – und das mit der Bestzeit.

Schubert bewältigte den Kurs in 73,53 Sekunden, gehörte damit zu den besten 30 Akteuren, die im ersten Versuch das Ticket für die Vorschlussrunde lösten. Er konnte somit anschließend entspannt das zweite Qualifikationsrennen verfolgen, in dem es um zehn weitere Startplätze für das Halbfinale ging und in dem der Australier Jaxon Merritt dann sogar noch einen Tick schneller war.

Auch die für den KR startende Lippstädterin Jasmin Schornberg gelangte nach einer Torstabberührung als Siebte des ersten Qualifkationslaufs (85,56) auf direktem Weg ins Halbfinale am Sonntag (9.30 Uhr).

„Das ging schon einigermaßen“, sagte Schubert lächelnd nach seiner Fahrt durch den „recht schwer gehängten“ Kurs. „Ich bin gut klar gekommen, habe die Linie einigermaßen sauber getroffen“, meinte der zweimalige Gesamtweltcup-Sieger und fügte mit Blick auf das durchwachsene vergangene Wochenende in Prag mit dem Aus im Halbfinale hinzu: „Ich bin froh, dass es gut funktioniert hat.“

Sollten ihm am Samstag in der Vorschlussrunde und – im Falle der Qualifikation – im Finale (13.03 Uhr) abermals gute Auftritte gelingen, dann „habe ich ganz gute Chancen. Aber die Finalstrecke wird noch einmal knackiger werden.“

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