Im Pokal bei TuRa Bergkamen

3:0 reicht für das Achtelfinale - HSV vergibt noch beste Chancen

Patrick Schmidt (links) vergab in der Anfangsphase eine von mehreren guten Chancen für die HSV.
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Patrick Schmidt (links) vergab in der Anfangsphase eine von mehreren guten Chancen für die HSV.

Oberligist Hammer SpVg hat mit einem 3:0-Erfolg (1:0) beim A-Ligisten FC TuRa Bergkamen das Achtelfinale um den Pokal des Fußballkreises Unna-Hamm erreicht.

Hamm - Die HSV trifft darin auf den Sieger der Partie VfL Mark gegen TSC Kamen. Der Gegner wird am Sonntag, 22. August, ab 15 Uhr ermittelt. Rion Latifej (8.) und Vincent Ocansey (53., 77.) trafen am Donnerstag auf dem Kunstrasen am Nordberg für den Favoriten. „Wir sind in beide Halbzeiten gut reingekommen, haben dann aber die Hundertprozentigen nicht gemacht. Das war auch am Sonntag gegen Neheim schon das Problem“, meinte Trainer Steven Degelmann, sah aber auch Positives: „Wir sind drangeblieben – und keiner hat sich verletzt.“

HSV startet mit Schwung und dem schnellen 1:0

Die HSV startete mit Schwung in das Spiel. Nach nicht einmal 30 Sekunden tauchte Tobias Fuest im TuRa-Strafraum auf, scheiterte aber an Torhüter Tim Hohmann. Die Führung für die HSV nach knapp acht Minuten war bereits verdient. Julius Woitaschek steckte auf der rechten Seite zu Patrick Schmidt durch und dessen scharf und flach gespielte Flanke verlängerte Rion Latifaj unhaltbar ins lange Eck.

Zwei Minuten später ging es bei der HSV über links, Anil Saraman zielte aber zu genau und traf den Pfosten. Bei den Gästen lief anfangs viel über die rechte Seite, wo Schmidt zunächst an Hohmann scheiterte (16.) und wenig später aus aussichtsreicher Position verzog.

Nach etwas mehr als 20 Minuten verlor das Hammer Spiel allerdings an Tiefe und damit an Durchschlagskraft; zu oft wurde der Ball gegen die im 4-5-1 tief stehenden Gastgeber quer oder zurück gespielt. So ergab sich – während TuRa zwei Annäherungen durch Freistöße hatte – nur noch eine Chance, als der Bergkamener Ali Aktas seinen Keeper mit einem Querschläger zu einer Glanztat zwang.

Chance für Vincent Ocansey nach 15 Sekunden

Zur zweiten Halbzeit stellte Degelmann ein wenig um und brachte Vincent Ocansey als Spitze. Und der hatte 15 Sekunden nach dem Anstoß und einem schnellen Steilpass die Chance zum 2:0, scheiterte aber im Eins-gegen-eins an Hohmann. In der 53. Minute war der Keeper aber chancenlos, als die HSV den Ball über Fuest schnell auf Ocansey brachte, der von halblinks flach ins lange Eck schoss.

In der Folgezeit bekamen auch die Gastgeber einige Chancen – die beste Pascal Kupfer, dessen Schuss in der 56. Minute krachend an der Latte landete. Auf der Gegenseite fehlte es den Hammern an Konzentration im Abschluss. Lediglich Ocansey nutzte seinen Freiraum in der 77. Minute zu seinem zweiten Treffer.

Neuzugang Yusuf Öztürk gibt sein Pflichtspiel-Debüt

In der Schlussphase brachte Degelmann Neuzugang Yusuf Öztürk, der schon gegen Neheim als Gastspieler dabei war und am Tag des Pokalspiels seine Spielberechtigung bekam. Der 19-jährige Offensivmann, ein Herringer Junge, der bei Preußen Münster und dem SC Paderborn ausgebildet wurde, zeigte prima Ansätze, war aber insgesamt noch zu verspielt. So vergab er neben Philipp Grodowski die beste Chance auf ein viertes Tor.

Weitere Gelegenheiten der HSV nutzte Hohmann zur Eigenwerbung. Degelmanns Fazit: „Insgesamt war es das typische Pokalspiel. Der Sieg geht in Ordnung, aber wir haben zwei, drei Chancen zuviel zugelassen.“

Hammer SpVg: Oberwahrenbrock – Nemec, Cakir, Stroemer (46. Hildebrandt) – Schmidt, Grodowski, Woitaschek (46. Ocansey), Saraman – Latifaj (67. Öztürk), Ahmed, Fuest (60. Dogan)

Tore: 0:1 Latifaj (8.), 0:2 Ocansey (53.), 0:3 Ocansey (77.)

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