Befreiungsschlag für die HSV-Reserve: 1:0-Sieg in Resse

Gelsenkirchen - Befreiungsschlag für die Hammer SpVg II: Mit einem 1:0 (0:0)-Erfolg beim Tabellenneunten Viktoria Resse wahrte die Mannschaft von Trainer Sebastian Brzezon ihre Chance auf den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga (4). „Wie wir das gemacht haben, ist letztlich egal“, atmete der HSV-Coach auf. „Hauptsache wir nehmen die Punkte mit.“

Wie wichtig der Sieg war, zeigen die Ergebnisse der Konkurrenten im Abstiegskampf, denn sowohl Stuckenbusch, das mit 2:1 im Kellerduell gegen den SV Herbern triumphierte, als auch Dorsten-Hardt (2:2 in Ahaus) und der SC Münster (3:2 gegen Eintracht Coesfeld) fuhren wichtige Punkte ein.

Es war über weite Strecken ein zähes Ringen für die Hammer im Gelsenkirchener Vorort. Dem HSV-Team, das mit den zuletzt wegen Krankheit und Verletzung ausgefallenen Michael Kaminski und Amadeus Piontek aus dem Oberliga-Kader sowie den A-Jugendlichen Adam Bialaschik und Simon Schliewe in der Startaufstellung begann, gelang zunächst nach vorne nicht viel. Resse war die aktivere Mannschaft auf dem Feld, während sich die Hammer eine durchwachsene Vorstellung boten und sich zunächst darauf konzentrierten, in der Defensive stabil zu stehen. „So haben wir zumindest lange ein 0:0 gehalten“, sagte Brzezon, der aber nach dem Wechsel eine stark verbesserte HSV-Mannschaft sah. „Da haben wir versucht, nach vorne zu kombinieren und sind auch ein bisschen rausgekommen.“

Eine richtig gute Kombination brachte dann gleich den Siegtreffer für das HSV-Team. Schliewe hatte einen Konter über die linke Seite eingeleitet und den Ball auf Ibrahimi gepasst, der ihn wiederum auf den langen Pfosten schob, wo Jeansny Jean Mvemba zur Stelle war und das umjubelte 1:0 erzielte. Wütende Angriffe der Resser waren die Folge, doch die HSV-Abwehr überstand auch diese Phase. Fast wäre in der Schlussphase sogar noch das 0:2 gelungen. Erneut waren es bei einem Konter die Stationen Schliewe und Ibrahimi, die für die Vorbereitung zuständig waren. Nur hatte Mergim Deljiu dieses Mal Pech, dass sein Schuss aus fünf Metern noch von einem Resser Abwehrspieler abgeblockt wurde (88.). „Dieser Sieg war gut für Moral und Selbstvertrauen“, freute sich Brzezon, der nun hoffnungsvoll auf das nächste Duell gegen Stuckenbusch am Freitag blickt.

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