HSV-Coach Barjaktarevic zeigt Verständnis für Niederlage

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Machte seinem Team keine Vorwürfe: Goran Barjaktarevic.

BECKUM -  Das Duell der Spielvereinigungen aus Beckum und Hamm entschieden die Gastgeber für sich. Der Fußball-Oberligist Hammer SpVg unterlag beim Landesligisten Beckumer SpVg mit 1:3 (0:2). Für HSV-Trainer Goran Bajaktarevic war das jedoch kein Grund, sich aufzuregen.

„Wir haben am Vortag ein schweres und hartes Spiel in Duisburg gehabt, das hat man meinen Spielern angemerkt“, sagte der HSV-Coach völlig gelassen. „Einige Spieler tragen kleine Verletzungen mit sich herum, deshalb haben sie zum Teil mit halber Kraft agiert.“

Das war nicht zu übersehen. Während die Beckumer sich in ihrem ersten Testspiel laufstark und hoch motiviert zeigten, fehlte es auf Seiten der HSV an Tempo und Laufbereitschaft. Immer wieder wurde der Ball hinten herum gespielt. Die defensive Ausrichtung beider Teams, beide begannen in einer 4-4-2-Formation, machte es den Kreativspielern nicht leicht, eine Anspielstation zu finden. Auf Hammer Seite war es Dursun Akdag, der immer wieder versuchte, das Spiel mit langen Bällen zu öffnen, doch ohne zählbaren Erfolg.

Hüben wie drüben blieben die Angriffsversuche immer wieder in den dicht gestaffelten Abwehrreihen hängen. Das 1:0 (14.) für die Gastgeber erzielte Kapitän Michael Laden nach einer Ecke. Lade stand zentral vor dem Tor und schoss aus kurzer Distanz ein. Fünf Minuten später schlug es zum zweiten Mal im HSV-Gehäuse ein. Maurice Schwab war seinem Gegenspieler auf der rechten Seite enteilt und traf aus spitzem Winkel zum 2:0-Halbzeitstand. Nach der Pause stellte Bajaktarevic um. Er ließ nun im 4-2-4-System spielen. Yigit und Sarisoy rückten in die Spitze, Dursun Akdag und Kevin Kisyna dahinter. Das sorgte für mehr Druck, doch es dauerte bis zur 62. Minute, bis etwas Zählbares herauskam. Samih Yigit spielte an der rechten Eckfahne seinen Gegenspieler schwindelig, dribbelte in den Strafraum und legte auf Michael Kaminski ab, der völlig freistehend zum 2:1 einschoss. Die HSV-Elf war bemüht, den Ausgleich zu erzielen, doch in der 77.Minute schloss Victor Falk einen Konter zum 3:1-Endstand ab.

Für Goran Bajaktarevic wardie Niederlage kein Beinbruch, für ihn hat sie auch etwas Gutes: „Die Spieler haben gesehen, wenn man nicht 100-prozentig präsent ist, dann kann man gegen jeden verlieren.“ - hvw

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