SSV Baskets ohne Druck zum ASC Dortmund

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Letzte Instruktionen: Trainer Vladimir Docenko (rechts) ist mit dem SSV zu Gast beim starken SC Aplerbeck.

HAMM -  Die Freude der Oberliga-Basketballer war groß nach dem 74:66-Auftaktsieg gegen die SG VfK Boele-Kabel. Und die Erleichterung war es auch. „Diese Partie war psychologisch von immenser Bedeutung für uns. Die Spieler wissen jetzt: Wir können in der Oberliga gewinnen“, sagt Trainer Vladimir Docenko. Sein Team hat nun am Samstag beim ASC 09 Dortmund (20 Uhr/Sporthalle Hörde 2) noch weniger Druck als vor der Saisonpremiere.

„Die ersten drei Spiele waren für uns eigentlich nur zum Schauen, wie weit wir sind. Jetzt haben wir schon einen Sieg geholt – und das, obwohl die Partie schon zugunsten des Gegners zu kippen drohte. Das ist besonders wertvoll“, sagt Docenko. Dass gegen Aplerbeck sofort ein weiterer Erfolg hinzukommt, ist nicht allzu wahrscheinlich, denn der ASC gehört zu den Favoriten auf den Regionalliga-Aufstieg. Die Mannschaft von Trainer Michael Neumann vereint spielerische Klasse, Routine und Größe und ist für die Hammer damit das Kontrastprogramm zu Boele-Kabel.

„Im ersten Spiel hatten wir einen Gegner mit schnellen, jungen Spielern, die auch mal heiß laufen“, sagt Docenko. „Es wird interessant sein, zu sehen, wie sich die Jungs gegen eine große und erfahrene Mannschaft behaupten“, so der SSV-Trainer.

Seine Erinnerungen an Aplerbeck sind keine unangenehmen. In der vergangenen Saison feierte der SSV zwei Siege. Doch der ASC hat sich verstärkt, während Hamm nach dem personellen Aderlass mitten in einem Neuaufbau steckt und in den ersten Wochen der neuen Saison zudem auf einige Spieler verzichten muss. Auch am Samstag wird Docenko improvisieren müssen, denn Center Andreas Westhues ist privat verhindert, Ahmed Baddi noch bis zum Wochenende im Urlaub. Robert Klimowicz trainiert nach seinem Kreuzbandriss zwar wieder, ist aber noch nicht reif für einen Liga-Einsatz. Anders Konstantin Spis, der wegen Schmerzen im Knie nicht mittrainierte. Bei ihm könnte es am Samstag allerdings zu ein paar Minuten Spielzeit reichen, so hofft zumindest Docenko, der die Erwartungen klein hält: „Das Spiel gegen Boele hat wegen des zurzeit noch kleinen Kaders physisch Spuren hinterlassen. Ich bin gespannt, wie wir konditionell durchhalten.“ - sst

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