2. Basketball-Regionalliga

Urgestein wieder zurück im Hammer Basketball

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Der Hammer Niklas Keilinghaus spielt künftig wieder in seiner Heimatstadt Basketball.

Der Blick von Niklas Keilinghaus ging im Laufe der vergangenen Saison immer mal nach Hamm. Das war zum einen privat bedingt, denn es ist die Heimatstadt des 26-Jährigen, der in den vergangenen Jahren für die LippeBaskets Werne Basketball spielte. Zum anderen hatte das aber auch sportliche Gründe.

Hamm - Denn Keilinghaus registrierte, dass beim späteren Oberliga-Meister TuS 59 HammStars einiges in Bewegung war und ist. Da lag seine Rückkehr sehr nahe.

„Ich habe die Mannschaft im vergangenen Jahr verfolgt, weil meine Freunde und Familie in Hamm wohnen. Ich kenne mich hier sehr gut aus, habe 21 Jahre lang in der Stadt gelebt. Da hat man immer so geschaut, was passiert eigentlich in der Heimat“, gibt Keilinghaus zu, der inzwischen in Münster wohnt und dort die Fächer Englisch und Sport auf Lehramt studiert. Ursprünglich kommt er aber aus Rhynern. Dass er nach Abschluss seines Studiums wieder dauerhaft nach Hamm zurückkehrt, schließt er nicht aus.

Sportlich hat er die vergangenen Jahre in Werne verbracht. Der Klub aus der Nachbarschaft war den HammStars, die bekanntlich erst 2016 aus dem SSV Hamm unter das Dach des TuS 59 gewechselt waren und bis zu diesem Frühjahr über die Oberliga nicht hinaus gekommen waren, viele Jahre überlegen gewesen.

Rückkehr nach Hamm als Chance

Als die Hammer sich unter dem früheren Werner Headcoach Ivan Rosic anschickten, diesen Zustand mit dem Aufstieg in die 2. Regionalliga zu ändern, wurde Keilinghaus hellhörig. „Da habe ich mich gefragt, was ist denn wohl im nächsten Jahr? Dann bin ich mal zum Probetraining gekommen, und es war relativ schnell klar, dass man sich diese Chance nicht entgehen lassen darf“, beschreibt er das Zustandekommen des Transfers.

Nach dem Titelgewinn in Rosic’ erstem Amtsjahr sind die Ziele bei den HammStars nicht kleiner geworden. „Man merkt, dass Ivan Ahnung von der Materie und Kontakte in alle möglichen Schichten und Bereiche dieses Sports hat. Wenn er etwas anfängt, dann macht er keine halben Sachen, und möchte, dass alle hundertprozentig dahinter stehen“, charakterisiert Keilinghaus seinen Trainer, den er in Werne nicht mehr selbst als Coach hatte, obwohl die sportliche Vergangenheit in der Nachbarschaft beide eint.

Schnelligkeit als Stärke, flexibel in der Defense

Am wohlsten fühlt Keilinghaus sich auf der Position vier (Power Forward/großer Flügelspieler). „Ich bin nicht der Größte und der Massigste, aber aufgrund meiner Schnelligkeit kann ich dort meine Stärken ausspielen“, ist der Student überzeugt. In der Defense ist er flexibel: „Da ist es mir eigentlich egal, wo ich auflaufe. Ich verteidige die gegnerischen Aufbauspieler, die Power Forwards. Da, wo Ivan mich braucht, bin ich zur Stelle.“

Mit dem Basketball begonnen hat Keilinghaus einst in der U 14 des SSV Hamm. In der U 16 lernte er bereits den heutigen Mannschaftskapitän Dennis Wirtelarz kennen, auch der spielende Co-Trainer Andrej Docenko ist ihm als sein ehemaliger Coach vertraut. Im seinem zweiten Jahr bei der U 18 wechselte Keilinghaus aber nach Werne, kämpfte zeitweilig sogar um einen Platz in der Junioren-Bundesliga. Zuletzt war er für die LippeBaskets zwei Jahre lang in der 2. Regionalliga aktiv, so dass er die künftigen Gegner der HammStars kennt.

Eines der aus seiner Sicht stärksten Teams ist am 22. September gleich zu Gast in Hamm: der BSV Wulfen. „Wulfen hat eine gute Basketball-Geschichte und schon Pro-B-Jahre hinter sich. Der BSV ist auf Augenhöhe“, so Keilinghaus. Vom Aufstieg mag er nicht sprechen, aber: „Wir werden eine schlagkräftige Truppe haben.“

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