2. Basketball-Regionalliga

85:89! HammStars verlieren Lippe-Duell gegen Werne

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Der Derbysieger kommt aus Werne: Die LippeBaskets haben das Nachbarschaftstreffen in der 2. Basketball-Regionalliga bei den TuS 59 HammStars am Samstag mit 89:85 für sich entschieden. 500 Zuschauer in der Sporthalle des Beisenkamp-Gymnasiums sahen ein bis zum Schluss packendes Lokalduell.

Die Gastgeber warteten dabei mit zwei bislang unbekannten Gesichtern auf: Neben Nicolas Istrate aus der eigenen Reserve standen im Hammer Kader auch der Franzose Cedric Perry und der Engländer Rhyce Donegal. Das Duo hatte Ivan Rosic, der Werner Headcoach auf der HammStars-Bank, kurzfristig als Ersatz für die zum Jahreswechsel zu Klubs der 1. Regionalliga Nord abgewanderten Lukas Kazlauskas und Haris Genjac akquiriert. 

Wenig überraschend fehlten dem Spiel der Hausherren dadurch Automatismen und Fluss, was die Gäste sich mit zunehmender Dauer der Partie immer mehr zunutze machten. Daran änderte auch nichts, dass das erste Viertel mit 18:18 auf Augenhöhe verlief und die Hammer das zweite mit 24:21 zum 42:39-Halbzeitstand für sich entschieden. 

Drittes Viertel bringt die Vorentscheidung für Werne

Die Weichen wurden, wie sich herausstellte, im dritten Abschnitt gestellt. Angetrieben vom überragenden Spielmacher Jordan Rose (HammStars-Sportdirektor Markus Schwennecker: "Das war offensiv fast eine Ein-Mann-Show von ihm") entriss Werne den Hammern das Ruder, zog nach dem 51:51-Ausgleich (25.) auf zwischenzeitlich zwölf Punkte (56:68, 28.) davon. "Wir hatten auch im zweiten Viertel schon einmal eine Phase, in der wir mit Acht vorn lagen. Aber danach hat sich durchgesetzt, dass wir den Ball besser bewegt haben", sagte Wernes Trainer Christoph Henke.

Mit dem Zwischenstand von 65:70 ging es in den Schlussabschnitt, in dem Hamm mit 20:19 zwar hauchdünn vorn war. Insgesamt aber hielten die Gäste verdient den knappen Vorsprung - und durften sich danach vom zahlreich mitgereisten Anhang mit "Derbysieger, Derbysieger"-Sprechchören feiern lassen. "Phasenweise waren wir da", bedauerte Rosic die Niederlage, "aber dann haben wir uns von Wernes Spielweise und dem Lauf des Gegners wieder anstecken lassen."

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