2. Basketball-Regionalliga

Was Jason Fabek zu seinem HammStars-Comeback sagt

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Nach einem knapp halbjährigen Intermezzo bei der BG Dorsten in der 1. Regionalliga ist Jason Fabek (rechts) zurück bei den TuS 59 HammStars. Am Sonntag steht für das Team im Pokal-Duell beim BSV Wulfen ein echter Härtetest auf dem Programm.

Nein, überraschend war es für Jason Fabek nicht, dass er nach ein paar Monaten nun doch wieder bei den TuS 59 HammStars gelandet ist. Nach dem Meistertitel in der Basketball-Oberliga hatte er sich zur BG Dorsten in die 1. Regionalliga verabschiedet. Das war aber ein kurzes Intermezzo.

Hamm - „Man sollte es zumindest versuchen“, sagt Fabek über den Ausflug ins Ruhrgebiet zum Klub nahe seiner Heimatstadt Recklinghausen. „Man probiert und macht seine Erfahrungen. Jetzt bin ich wieder da“, unterstreicht der inzwischen 18-Jährige, der mittlerweile auch im Besitz eines Führerscheins ist und darum die Fahrten nach Hamm nunmehr ohne Vater Frank unternehmen kann. Der hatte die HammStars in der vergangenen Spielzeit als Teammanager unterstützt, konnte sich mit den Verantwortlichen aber für die 2. Regionalliga auf keine weitere Zusammenarbeit verständigen.

Die Verbindung zu Hamms Headcoach Ivan Rosic bestand auch während der Zeit in Dorsten, wo Jason Fabek vor dem ersten, gemeinsamen Wechsel nach Hamm schon unter dem Trainer gespielt hatte. „Ich hatte vor meiner Rückkehr Kontakt mit Ivan, der eigentlich nie abgebrochen ist“, betont der Youngster. Den 89:64-Erfolg gegen die Iserlohn Kangaroos II verfolgte Fabek Anfang November schon auf der Tribüne, nachdem er in der Woche zuvor einige Tage mit den Hammern trainiert hatte. Kurz darauf finalisierte Sportdirektor Markus Schwennecker den Transfer des 18-Jährigen.

Fabek feiert Comeback bei Niederlage in Bielefeld

Nur Tage später beim 83:91 beim TSVE Bielefeld gab Fabek sein Comeback. „Es war ein bisschen schade, dass es in der ersten Partie gleich eine Niederlage gab“, meint er, bekam bei der Gelegenheit aber dafür einen Eindruck von den „neuen“ HammStars. Denn nach dem Aufstieg in die 2. Regionalliga haben Schwennecker und Rosic die Mannschaft auf einigen Positionen verändern müssen. 

Basketball 2. Regionalliga: TuS 59 HammStars – TuS Iserlohn Kangaroos 2

Mit Semir Albinovic (zur BG Hagen) ist ein Leistungsträger des vorherigen Oberliga-Teams abgewandert, viele junge Akteure wie Jonas Kleinert, Erik Brummert, Ioannis-Chris Stivachtis oder Emil Riepe sind hinzu gekommen. Das allerdings kommt Fabek nach eigener Aussage entgegen. „Mit den Jüngeren habe ich eher Parallelen, wir kennen uns teilweise schon aus der Jugend. Es ist einfach schön, nicht nur unter Erwachsenen zu sein, sondern auch unter Gleichaltrigen“, betont er. 

Vor Pokal-Gipfel: Vorfreude auf "geile Atmosphäre" in Wulfen

Und auch in sportlicher Hinsicht hat die Verjüngungskur seiner Meinung nach der Gruppe nicht geschadet. „Die Qualität ist höher, alle wollen rennen und sprinten. Auch die Intensität ist deutlich gestiegen“, zieht Fabek den Vergleich von der Oberliga zur nächsthöheren Klasse.

Seine eigene Stärke seien der Wurf und der Zug zum Korb, findet er, der das Team jedoch in den Mittelpunkt stellt: „Das Wichtigste ist, zu gewinnen und nicht persönlich zu glänzen.“ Das ist auch sein Anspruch für das Duell im WBV-Pokal am kommenden Sonntag, das eine Neuauflage des Saisonauftakts ist.

Dann gastieren die Hammer beim verlustpunktfreien Spitzenreiter BSV Wulfen, an dem sie in eigener Halle am ersten Spieltag erst in der zweiten Verlängerung gescheitert waren (107:115). Spannend könnte es am Sonntag erneut werden. „Das macht den Basketball aus“, bekräftigt Fabek, der voller Vorfreude auf dieses Gipfeltreffen ist: „Allein die Atmosphäre in Wulfen wird richtig geil sein. Da sollte man sich keinen Druck machen, sondern einfach Spaß haben.“

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