2. Basketball-Regionalliga

Entscheidung in der Trainerfrage bei den HammStars gefallen

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Ivan Rosic bleibt bis 2020 Trainer der TuS 59 HammStars.

Die TuS 59 HammStars haben nach dem Aufstieg in die 2. Basketball-Regionalliga die wohl wichtigste sportliche Weichenstellung vollzogen: Trainer Ivan Rosic hat dem Klub seine Zusage gleich für zwei weitere Jahre gegeben, wird also bis mindestens 2020 auf der Hammer Bank Platz nehmen.

Hamm - Spätestens dann, so lautet die ehrgeizige Vision, wollen die HammStars erneut aufsteigen, den Schritt in die 1. Regionalliga gehen. Diese Klasse kennt Rosic bereits von früheren Trainerstationen.

„Projekt 2020“ nennt der Sportliche Leiter Markus Schwennecker das Vorhaben des Oberliga-Meisters der abgelaufenen Spielzeit. „Wir wollen uns im ersten Jahr in der 2. Regionalliga so etablieren, dass wir so früh wie möglich mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben“, erläutert Rosic, der im Frühjahr 2017 als Nachfolger von Vladimir Docenko bei den HammStars eingestiegen war und das Team auf Anhieb zum angestrebten Oberliga-Titel geführt hatte. „Ivan ist ein Coach, der sagt, er will uns nach oben bringen und das Projekt weiter tragen“, ergänzt Schwennecker.

Rosic: Langfristige Zusammenarbeit von beiden Seiten angestrebt

Ursprünglich hatten beide Seiten eine Einigung bereits in den Osterferien angestrebt. So hatte es Abteilungsleiter Michael Waszek im März gegenüber dem WA geäußert. „Wir mussten aber die Rahmenparameter entsprechend abstimmen, auch mit dem Hauptvorstand“, liefert Schwennecker den Grund, warum die Hammer erst jetzt Vollzug meldeten. 

Konkret mussten sich der Trainer und die Funktionäre mit dem Hauptvorstand über finanzielle Fragen und die exakte Zielsetzung verständigen. „Da ist aber nichts angebrannt“, betont der Sportliche Leiter, dass alle Beteiligten an einem erfolgreichen Abschluss interessiert waren. „Beide Seiten wollen langfristig miteinander arbeiten“, versichert Rosic.

Ab sofort beginnt die heiße Phase der Planungen für die Ende September beginnende Spielzeit in der 2. Regionalliga. Priorität genießt, den Kern des Aufstiegskaders zu erhalten. „Alle sind sehr positiv gestimmt und zeigen großes Interesse, bei uns zu bleiben“, sagt der Trainer, für den die ersten Gespräche mit den Akteuren „in die richtige Richtung gehen“. 

Donahue soll einzigen Nicht-EU-Ausländer-Platz belegen

Allerdings werden die Hammer ihr Aufgebot zwangsläufig auf einigen Positionen verändern müssen. Denn die Statuten für den Einsatz ausländischer Spieler sind in der 2. Regionalliga strenger als in der Oberliga. Lediglich ein Platz im Kader darf von einem Nicht-EU-Ausländer besetzt werden. Die HammStars haben für diese Stelle ihren US-amerikanischen Spielmacher Kevin Donahue vorgesehen.

Nicht mehr für die „Erste“ auflaufen könnten künftig demnach der Syrer Najem Mashaal sowie Vladimir Kitanovski, der einen mazedonischen Pass hat. Beide hatten in der Meistersaison zwischen dem Oberliga-Team und der Landesliga-Reserve gependelt. 

Die Hammer hoffen auf einen Verbleib ihres US-amerikanischen Spielmachers Kevin Donahue (links).

Fraglich ist zudem, ob der bisherige spielende Co-Trainer Andrej Docenko noch ein Jahr dran hängt. Der Bruder des früheren HammStars-Coaches musste in der Vergangenheit verletzungsbedingt mehrfach länger pausieren. Zudem erwartet seine Frau noch in diesem Jahr das erste Kind des Paares.

Um die Mannschaft herum wird es ebenfalls zu kleinen Änderungen kommen. Sportchef Schwennecker wird sich intensiver um das Regionalliga-Team und die Kaderzusammenstellung kümmern, Abteilungsleiter Waszek um organisatorische Abläufe, insbesondere bei den Junioren. „Ich nehme Michael da nichts weg. Wir wollen das nur stärker strukturieren“, versichert Schwennecker – und fügt hinzu: „Wir sind noch nicht ganz so organisiert, wie ein halbprofessioneller Bereich das erfordert.“

Erst im Jahr 2016 waren die Basketballer aus dem SSV Hamm unter das Dach des TuS 59 gewechselt.

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