SSV Hamm tritt bei der SG Boele-Kabel an

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Lagebesprechung: Trainer Vladimir Docenko und das SSV-Team.

HAMM - Drei Spiele sind in der Basketball-Oberliga noch zu absolvieren, und die Chance des SSV Hamm, im Endspurt doch noch auf Platz eins zu klettern und damit den Regionalliga-Aufstieg zu sichern, werden immer geringer.

Ohnehin glaubt Vladimir Docenko nicht mehr daran. Der SSV-Trainer hat seiner Mannschaft viel mehr das Erreichen des zweiten Platzes als realistisches Ziel vorgegeben. „Dass beide Mannschaften, die derzeit vor uns stehen, noch straucheln werden, halte ich nicht mehr für realistisch“, sagt Docenko. „Aber wir waren ja auch noch nie Zweiter in der Oberliga. Darum ist das durchaus ein erstrebenswertes Ziel.“

Mit zwei Punkten Vorsprung und dem besseren direkten Vergleich gegenüber dem SSV liegen die Lippebaskets aus Werne derzeit an der Oberliga-Spitze vor dem TVE Dortmund-Barop, der zwar seinerseits punktgleich mit dem SSV ist, aber ebenfalls im direkten Vergleich die Nase vorn hat. Und sollten sich beide Kontrahenten zuvor keinen Ausrutscher erlauben, dürfte es am letzten Spieltag in Werne zwischen diesen beiden Teams zum entscheidenden Match um die Meisterschaft kommen.

Dennoch hofft Dccenko, dass seine Spieler motiviert ihre letzten Aufgaben angehen. Allen voran die am Samstag (16 Uhr) beim Liga-Vorletzten SG VfK Boele-Kabel. „Das ist das letzte Team, das wir in dieser Saison noch nicht besiegt haben“, sagt der SSV-Coach. „Und mein Ziel ist es, gegen alle anderen Mannschaften mindestens einmal gewonnen zu haben.“ 82:85 hieß es Ende November im Heimspiel, was gleichzeitig die erste Saisonniederlage des SSV bedeutete. Zwei Verlustpunkte, die im Nachhinein besonders schmerzhaft sind, könnten sie doch die entscheidenden sein, die zu Platz eins fehlen. Um so spannender und schwieriger dürfte die Aufgabe werden, denn Boele-Kabel kämpft noch gegen den Abstieg und braucht jeden Punkt. „Meiner Meinung nach ist das ein gutes Team, das nach uns auch den Liga-Vierten aus Dortmund geschlagen hat. Unterschätzen dürfen wir das auf keinen Fall. Meine Ansage lautet daher: Gegen Boele gewinnst du nicht mit Schönspielen. Das geht nur über den Kampf.“

Und der muss möglichst über die volle Spielzeit stimmen, wenn der SSV nicht noch einmal wie zuletzt gegen die Bochumer AstroStars III am Ende um den Sieg zittern will, als ein komfortabler Vorsprung fast noch verspielt wurde. Auf Konrad Adamczyk können die Hammer in den kommenden drei Wochen nicht mehr zurückgreifen. Er befindet sich derzeit in Polen. Auch Lukas Schöpe wird aufgrund seiner Fußprobleme wohl pausieren müssen, und der Einsatz von Nikos Koleastas ist aus beruflichen Gründen noch unsicher. „Aber wir haben definitiv genug Spieler“, sagt Docenko. „Jetzt müssen wir es uns nur noch auf die Fahne schreiben, in den letzten drei Saisonspielen die Konzentration hoch zu halten.“

Die zweite Mannschaft der Baskets tritt am Sonntag um 16 Uhr in der Landesliga als Tabellenvierter beim -zehnten Herner TC an.

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