Handball

Bangen um Franke: ASV Hamm-Westfalen tritt in Emsdetten an

Marten Franke ASV Hamm-Westfalen.
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Marten Franke.

Erleichterung herrschte beim Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen nach dem Sieg über den TuS Fürstenfeldbruck. Am Sonntag will das Team nun im Westfalen-Derby beim TV Emsdetten (17 Uhr/Ems-Halle) nachlegen.

Hamm – Die Szenen, die sich nach Spielschluss der Partie gegen Aufsteiger TuS Fürstenfeldbruck in den Reihen der Spieler des ASV Hamm-Westfalen abspielten, belegen, wie groß die nervliche Anspannung gewesen sein muss. Als der von Fabian Huesmann nach Spielschluss geworfene Siebenmeter die Torlinie überquerte, gab es für keinen, der ein rotes Trikot trug, mehr ein Halten. Das 29:28 gegen das Liga-Schlusslicht, der erste Sieg in der 2. Handball-Bundesliga seit dem 14. November und 1:13 Punkten in Folge, soll nun als „Brustöffner dienen, um diese Thematik in den kommenden Spielen hinter uns zu lassen“, hofft ASV-Trainer Michael Lerscht. Ein paar Glücksmomente ließ der Coach nach den glücklich eingefahrenen Punkten noch zu – dann galt die volle Konzentration der kommenden Aufgabe: dem Westfalen-Derby am Sonntag beim TV Emsdetten.

Am Donnerstag stand noch Regeneration an, am Freitag stiegen die Spieler wieder ins richtige Training ein. Die Vorbereitung auf einen Gegner, der zwar in der Tabelle noch auf dem drittletzten Platz rangiert, sich aber zuletzt ebenfalls mit Siegen über Lübeck-Schwartau (32:25), in Fürstenfeldbruck (29:27) und gegen den TV Hüttenberg (34:27) frei geschwommen hat.

Geschwindigkeit in den Griff bekommen

Aufpassen müssen die Hammer vor allem auf die Toptorschützen des TVE, Weßeling und Wasielewski. „Außerdem müssen wir die Geschwindigkeit von Kress und Schliedermann in den Griff kriegen“, sagt Lerscht, der davor warnt, dass „Emsdetten es gut schafft, sehr aggressiv zu verteidigen und daraus Gegenstöße zu kreieren“.

Vermutlich kann Lerscht auf den gleichen Kader setzen, der gegen Fürstenfeldbruck auf dem Zettel stand – also auch auf den früheren TVE-Akteur Marten Franke, der sich am Mittwoch nach einem Zusammenprall in der ersten Halbzeit eine Knieblessur zugezogen hatte und nicht mehr eingesetzt werden konnte.

Jan Brosch, der bereits nach 14 Minuten die Rote Karte sah, wird ebenso wieder auflaufen. „Er hat ein bisschen mehr Pause gehabt“, sagt Lerscht augenzwinkernd, „sollte daher jetzt frisch sein.“ Was dringend nötig ist, wenn der zweite Sieg in Folge eingefahren werden soll.

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