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Auftakt mit Test gegen RW Ahlen - Schmidt plant Comeback als Spieler

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Von: Peter Schwennecker

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Trainer David Schmidt plant sein Comeback bei der SG Bockum-Hövel auch als Spieler.
Trainer David Schmidt plant sein Comeback bei der SG Bockum-Hövel auch als Spieler. © Robert Szkudlarek/Digitalbild

Die SG Bockum-Hövel hat mit der Vorbereitung auf die Rückrunde in der Fußball-Landesliga begonnen. Am Donnerstagabend leitete Spielertrainer David Schmidt die erste Übungseinheit 2022.

Hamm - Gerne hätte der 33-Jährige, der noch vor dem Jahreswechsel seinen Vertrag beim aktuellen Tabellenzweiten um zwei Jahre verlängerte, selbst auf dem Kunstrasen mitgewirkt, doch ist das nach dem Bruch des Sprunggelenks trotz guter Heilungsfortschritte derzeit noch nicht möglich. „Ich werde in der kommenden Woche wieder mit dem Lauftraining anfangen. Das Bein fühlt sich recht gut an. Mein Physiotherapeut hat in den vergangenen Wochen sehr gut mit mir gearbeitet. Nach Belastungen wird der Fuß jetzt auch nicht mehr dick“, bestätigte der ehemalige Oberliga-Spieler des SV Westfalia Rhynern.

Rückkehr auf den Platz bis Mitte Februar

Eine Rückkehr auf den Fußball-Platz strebt er für Anfang bis Mitte Februar an. „Wir werden auch dann zwischen den Punktbegegnungen unter der Woche den einen oder anderen Test bestreiten. In diesen Partien will ich mir die nötigen Minuten holen, um wieder richtig fit zu werden, damit ich der Mannschaft helfen kann.“

Schmidt hatte sich am 18. November das Sprunggelenk gebrochen, das bei der notwendigen Operation mit Schrauben und einer Metallplatte fixiert wurde. Vermutlich weitere sieben Monate wird die Platte im Fuß bleiben müssen. Ob sie dann entfernt wird, darf der Bockum-Höveler Coach selbst entscheiden. „Sie könnte auch drin bleiben, aber habe ich das Gefühl, dass sie den Bewegungsraum doch etwas einschränkt. Deswegen werde ich mich vermutlich noch einmal operieren lassen“, erklärte Schmidt, der seit 2016 das Trikot der Sport Gemeinschaft trägt. Im ersten Jahr als Spieler und Co-Trainer von Markus Matzelle, seit 2017 dann als allein verantwortlicher Coach.

„Alle heiß, dass es wieder losgeht“

Bis auf Jannick Kastner, der noch nicht geimpft ist, stehen Schmidt alle Akteure zur Verfügung. „Wir werden uns aber alle noch einmal einem Corona-Test unterziehen, um jedes Risiko zu vermeiden“, betonte der Coach. „Alle sind heiß darauf, dass es wieder losgeht.“

Schon am Samstag bestreiten die Bockum-Höveler um 13.30 Uhr (Kunstrasen Adolf-Brühl-Stadion, Zuschauer sind Corona-technisch nicht zugelassen) das erste Testspiel gegen den Regionalligisten Rot Weiss Ahlen. „Die Jungs freuen sich darauf, dass wir gleich in die Vollen gehen“, sagte Schmidt.

Genau einen Monat Zeit hat der SG-Coach, um seine Mannschaft auf den Rückrundenauftakt am 6. Februar bei der Reserve des TuS Haltern vorzubereiten. Angesichts der sieben Punkte Rückstand auf Spitzenreiter IG Bönen will Schmidt „weiter nur von Spiel zu Spiel blicken. Wir wollen die Bönener aber so lange wie möglich ärgern.“ Zumal die Bockum-Höveler, so der Spielertrainer, in der zweiten Serie bis auf Roxel alle Spitzenmannschaften im Adolf-Brühl-Stadion empfangen. „Wenn wir mit Bönen nicht Schritt halten können, dann wollen wir auf jeden Fall den guten zweiten Platz behaupten“, lautet Schmidts Minimalziel.

Keine personellen Veränderungen

Personelle Veränderungen hat es zum Jahreswechsel bei den Bockum-Hövelern nicht mehr gegeben. „Wir starten mit unverändertem Kader“, bestätigte Schmidt, der aber weiter die Augen offen halten will. „Es wäre gut, wenn wir noch einen Spieler finden würden, der uns auf den beiden Außenbahnen helfen könnte. Dort haben wir durchaus noch Bedarf“, erklärte der Bockum-Höveler Trainer.

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