Aufatmen: SVF Herringen gewinnt 2:1 beim TuS Bremen

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Auswärtssieg: Der SVF Herringen verließ nach dem 2:1 in Warendorf die Abstiegsplätze.

BREMEN - Erwin Faros atmete nach Spielschluss erst einmal tief durch. „Gott sei Dank – das war harte Arbeit“, sagte der Sportliche Leiter und Interimscoach des Herringer SV nach dem 2:1 (1:1)-Auswärtserfolg seiner Mannschaft beim TuS Bremen.

„In der ersten Halbzeit sind wir nicht so gut reingekommen, da hat Bremen mächtig Druck gemacht und ist auch verdient in Führung gegangen. Aber dann haben wir es besser gemacht und nach der Pause das Spiel kontrolliert.“

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gastgeber, Bremen drehte auf und ließ Angriff auf Angriff in Richtung SVF-Tor rollen. Herringen verteidigte, hielt dem Druck aber lange Zeit stand. In der 32. Minute war es dann allerdings soweit. TuS-Spielertrainer Oliver Gabriel brachte die ohnehin schon tief im Tabellenkeller stehenden Herringer mit dem Führungstreffer noch tiefer in die Bredouille.

Doch Faros sah ein Gästeteam, das sich nach dem Rückstand aufbäumte und zunehmend besser in die Begegnung kam. Fast im direkten Gegenzug wäre beinahe der Ausgleich gelungen, doch Thomas Wilczek hatte Pech: Sein Schuss traf nur den Pfosten. Um so größer war der Jubel bei dem Herringer Angreifer, als nur eine Minute vor der Pause doch noch der Ball im Bremer Tor zappelte. Wieder hatte Wilczek es versucht, und dieses Mal hatte er das nötige Glück (44.). So ging es mit dem 1:1 in die Pause. Nach der Pause sahen die Zuschauer eine immer dominanter werdende Herringer Mannschaft. Der Tabellennachbar aus Bremen kam kaum noch zu offensiven Aktionen, und der SVF erarbeitete sich mehrere gute Möglichkeiten, ehe Musa Usta der umjubelte Führungstreffer gelang. TuS-Torhüter Mierswa patzte bei einem Schuss, und Usta stand genau richtig, um abzustauben. Auch danach kontrollierte Herringen das Geschehen und freute sich darüber, mit nun 32 Punkten die Abstiegsränge vorerst wieder verlassen zu haben. „Aber der Abstiegskampf wird eng bleiben“, weiß Faros, dass sein Team die Konzentration weiter hoch halten muss. - güna

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