Fußball

Auch die HSV wollte Rhynerns Neuzugang Di Vinti: "Mir war recht schnell klar..."

Ab Sommer stürmt Gianluca Di Vinti für Westfalia Rhynern.
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Ab Sommer stürmt Gianluca Di Vinti für Westfalia Rhynern.

Die Verantwortlichen des Fußball-Oberligisten Westfala Rhynern planen bereits die kommende Saison. Mit Gianluca Di Vinti schnappt sich die Elf vom Papenloh einen pfeilschnellen Stürmer.

Hamm - Di Vinti erzielte in den bisher 14 Saisonspielen für den TuS Germania Lohauserholz in der Bezirksliga stolze 14 Treffer.Rhynerns Neuzugang spricht über seine sportlichen Ziele und seine kommende Rolle.

Wie kam der Kontakt zur Westfalia zustande?

Mein Trainer Torsten Skerra hat den Kontakt hergestellt und auch ein Treffen vereinbart. Nach dem Hallenturnier in Heessen wurde es dann konkreter. Ich habe mich mit Rhynerns Trainer Michael Kaminski und dem Sportlichen Leiter Andreas Kersting getroffen und gute Gespräche geführt. Das hat mich überzeugt.

Sie haben in der Jugend einige Jahre für die Hammer SpVg gespielt, die auch an einem Wechsel interessiert war. Wie weit waren da die Gespräche?

Ich habe mich mit Vertretern von beiden Vereinen getroffen. Mir war allerdings recht schnell klar, dass ich nach Rhynern möchte und habe der HSV dann abgesagt.

Was war der ausschlaggebende Grund für den Wechsel nach Rhynern?

Es war eine Mischung aus sportlichen und persönlichen Aspekten. Einerseits steht die Westfalia tabellarisch besser da, andererseits habe ich dort einfach die beste Perspektive für mich gesehen.

Waren Sie überrascht, als plötzlich Angebote von den beiden größten Hammer Vereinen auf dem Tisch lagen oder hatten Sie nach ihren guten Leistungen damit gerechnet?

Ich habe nach meinem ersten Jahr in der Bezirksliga schon Gerüchte gehört und dadurch schon ein Stück weit damit gerechnet. Konkret wurde es dann aber erst nach dem Hallenturnier.

In Lohauserholz agieren Sie meist in einer Doppelspitze, ist das auch Ihre bevorzugte Position?

Die Rolle des Stürmers gefällt mir am besten, ich habe aber auch kein Problem, auf Außen zu spielen. Da bin ich flexibel.

Sie sind ein schneller und torgefährlicher Stürmer. Gibt es etwas, woran Sie noch arbeiten müssen?

Ich muss auf jeden Fall ruhiger werden, darf mich auf dem Platz nicht so leicht provozieren lassen. Zudem möchte ich die Ballan- und mitnahme verbessern und an den Kopfbällen arbeiten.

Wie waren die ersten Eindrücke in Rhynern?

Der erste Eindruck war sehr positiv. Hier geht alles sehr familiär zu. Das haben mir auch Michael Kaminski und Andreas Kersting in unserem Gespräch vermittelt. Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt.

Welche Rolle trauen Sie sich in ihrer ersten Saison in Rhynern zu?

Dass ich gerne so oft wie möglich in der Startelf stehen würde, ist ja logisch. Ich kann die Situation aber realistisch einschätzen und wäre mit der Jokerrolle auch erst einmal zufrieden.

War es schon immer Ihr Ziel, auf diesem Niveau zu spielen?

Das ist schwierig zu sagen. Ich wurde in der Jugend bei der HSV in die dritte Mannschaft aussortiert, da war die Hoffnung natürlich nicht mehr so groß. Dass es jetzt doch noch geklappt hat, freut mich natürlich sehr.

Wie sieht Ihr Plan für die Zukunft aus? Trauen Sie sich zu, noch höher zu spielen und vielleicht sogar in den Profibereich vorzustoßen?

Das kann ich aktuell noch nicht einschätzen. Erst einmal muss ich mich auf Oberliga-Niveau beweisen und meine Erfahrungen sammeln. Falls ich aber gut zurechtkommen sollte, warum denn nicht?

Sie laufen in der Rückrunde noch für den TuS Lohauserholz in der Bezirksliga auf. Was sind Ihre Ziele für die nächsten Monate?

Ich möchte mit der Mannschaft unter die ersten Vier kommen. Ich bin der Truppe und den Verantwortlichen in Lohauserholz dankbar und hatte hier beim TuS eine super Zeit.

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