Handball

Neuzugang: ASV präsentiert neuen Mittelmann

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Der nächste Neuzugang für den ASV: Sören Südmeier.

Hamm - Das Kaderpuzzle beim Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen für die kommende Saison ist zusammengefügt. Mit Sören Südmeier vom Erstligisten GWD Minden haben die Verantwortlichen dabei die letzte noch offene Position besetzt.

„Sören ist ein sehr guter Spieler“, freut sich ASV-Geschäftsführer Franz Dressel über die Verpflichtung des 27-Jährigen. „Und er hat im persönlichen Gespräch deutlich gemacht, dass er durchaus noch große Ziele hat, die er mit dem ASV gerne verwirklichen möchte.“ 

Südmeier spielt derzeit in Minden eine starke Saison als Spielgestalter. Der Klassenerhalt ist für den aktuellen Ligazwölften bereits so gut wie sicher, und Südmeier hat seinen Anteil daran. in 21 Begegnungen kam der Rechtshänder bislang zum Einsatz, erzielte dabei 33 Tore. „Ich habe ihn mir mehrfach angesehen“, sagt Dressel. „Und seine Spielweise hat mich total überzeugt. Er ist zwar nicht unbedingt selbst der überragende Torschütze, aber wie er zum Beispiel gegen die Rhein-Neckar Löwen seine Mitspieler eingesetzt hat, das war schon begeisternd.“ 

Die Verpflichtung Südmeiers bedeutet aber auch gleichzeitig, zu neuen Saison Abschied von Björn Zintel zu nehmen. Der Mittelmann hatte bereits am Wochenende bestätigt, dass er eine neue Herausforderung sucht. „Das Problem war, dass Björn gerne in der ersten Liga Fuß fassen möchte und daher bei uns nicht länger als für ein Jahr unterschrieben hätte“, so Dressel. „Wir brauchten aber Planungssicherheit und wollen möglichst mittelfristig mit einem Kader zusammenarbeiten, den unser Trainer Kay Rothenpieler über längere Zeit entwickeln kann. Das ist jetzt der Fall, weil ein Großteil der Spieler bei uns bis 2020 unter Vertrag stehen werden.“

 Mit Oliver Krechel (Tor/HSC Coburg), Oliver Milde (Rückraum links/Füchse Berlin), Vincent Sohmann (Rückraum Mitte/Dessau-Roßlauer HV), Jan von Boenigk (Rückraum rechts/Eintracht Hagen), Stefan Lex (Rückraum rechts/HSC Coburg) und jetzt Südmeier werden sich die Hammer Fans in der kommenden Saison damit gleich an sechs neue Gesichter gewöhnen müssen. „Das ist ein großer Umbruch, der teilweise notwendig war, den wir zum Teil aber auch nicht beeinflussen konnten“, sagt Dressel, der sich aber sicher ist, dass „wir damit den stärksten Kader seit Jahren beisammen haben werden“.

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