28:29 / Fridgeirsson trifft gegen künftige Kollegen fünf Mal

ASV-Testpleite in Hagen Nebensache: Jakob Macke schwer verletzt

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ASV-Trainer Niels Pfannenschmidt sah am Samstagnachmittag eine 28:29-Niederlage seiner Mannschaft in Hagen.

Hagen - Die Zweitliga-Handballer des ASV Hamm-Westfalen haben ihr vorletztes Testspiel vor der Fortsetzung der Meisterschaft am 7. Februar bei Tusem Essen verloren. Beim westfälischen Ligakonkurrenten VfL Eintracht Hagen stand am Samstagnachmittag nach 60 Minuten eine 28:29 (13:12)-Niederlage auf der Anzeigetafel der Enervie-Arena. Das Ergebnis aber geriet wegen einer schweren Verletzung von Abwehrchef Jakob Macke zur Nebensache.

Zur Erinnerung: Als es Anfang Dezember in der Hammer Westpress-Arena um Punkte ging, da setzte sich der ASV souverän mit 35:26 durch. Jetzt also drehte der VfL um Trainer Lars Hepp den Spieß um, wobei dem Resultat allein naturgemäß bei einem solchen Formcheck weniger Bedeutung zukommt als den Erkenntnissen, die Trainer Niels Pfannenschmidt gewinnen konnte.

Im konkreten Fall am Samstag war das Ergebnis sogar noch unwichtiger: Der ASV sorgt sich nämlich um seinen Abwehrorganisator Jakob Macke, der sich laut einer Mitteilung auf der Homepage bereits in der ersten Halbzeit bei einem Zweikampf am Rücken verletzte. 

"Mit Verdacht auf eine Wirbelfraktur wurde er in ein Hagener Krankenhaus gebracht. Glücklicherweise erhärtete sich der Verdacht nach einer ersten Untersuchung nicht", heißt es weiter.

Fannar Thor Fridgeirsson, zukünftiger ASV-Akter, deuete auch im Test gegen Hamm an, dass seine Verpflichtung eine gute Entscheidung gewesen sein dürfte und erzielte gegen seine Teamkollegen in spé fünf Treffer. Auch Reinarz und Schneider waren je fünf Mal erfolgreich.

"Im so wichtigen finalen Test vor der Wiederaufnahme des Ligabetriebs nach der Europameisterschafts-Pause wartete Handball-Zweitligist VfL Eintracht Hagen mit einer starken Leistung auf – und zwang den Liga-Konkurrenten ASV Hamm-Westfalen am Ende verdient in die Knie", heißt es auf der Internetseite der Volmestädter. Trainer Hepp habe "deutlich mehr Licht als Schatten" gesehen.

Beim ASV avancierten Ritterbach (6), Zintel (5), Orlowski und Just (je 4) zu den erfolgreichsten Torschützen. Das aber war nur eine statistische Randnotiz dieses Testspiels.

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