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ASV Hamm-Westfalen verlängert mit Rückraumspieler

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Von: Günter Thomas

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Bleibt zwei weitere Jahre bis 2024 beim ASV Hamm-Westfalen.
Bleibt zwei weitere Jahre bis 2024 beim ASV Hamm-Westfalen. © Reiner Mroß

Die Planungen beim ASV Hamm-Westfalen schreiten weiter voran. Jetzt haben sich der Handball-Zweitligist und der Rückraumrechte Jan von Boenigk auf eine Verlängerung der Zusammenarbeit um zwei weitere Jahre geeinigt.

Ein wenig überlegen musste Jan von Boenigk schon. Das gibt er gerne zu. Ein Verein im Ausland hätte den gebürtigen Münsteraner gereizt. Doch am Ende entschied sich der Rückraumrechte dafür, seine Unterschrift unter einen Vertrag für zwei weitere Jahre beim ASV Hamm-Westfalen zu setzen. „Ich habe von Anfang an sehr gute Gespräche mit ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers und Trainer Michael Lerscht gehabt“, sagt von Boenigk. „Wenn sich etwas Gutes im Ausland ergeben hätte, hätte ich mir das schon vorstellen können. Das wäre keine Entscheidung gegen Hamm gewesen, sondern die Lust darauf, etwas Neues zu wagen, meinen Horizont zu erweitern. Aber jetzt bin ich gespannt, wie es mit dem ASV weitergeht.“

Dass der Verein Interesse daran hatte, den Linkshänder im Zweitligakader zu halten, unterstreicht Thomas Lammers: „Jan hat sich in den zurückliegenden Jahren enorm weiterentwickelt. Er ist ein wichtiger Spieler für uns, der seine Torgefahr Woche für Woche beweist und in Sachen Einsatzwillen und Emotion vorneweg geht.“

Bis zum Sommer 2024 wird von Boenigk, dessen Studium „Interkulturelle Wirtschaftspsychologie“ an der Hochschule Hamm-Lippstadt in den letzten Zügen liegt, mindestens das ASV-Trikot tragen. Die Perspektiven, die sich ihm bieten, schätzt er gut ein. „Es ist gut zu sehen, dass viele Spieler bleiben, dass wir Kontinuität im Kader und auf der Trainerposition haben“, sagt der in Dortmund lebende ASVer, der 2018 von Eintracht Hagen nach Hamm gewechselt ist. „Und aktuell spielen wir eine gute Hinrunde. Mal gucken, wie es am Ende der Saison aussieht.“ Gegen Magdeburg hat er 2015 schon einmal mit Hagen gespielt. „Da haben wir irgendwo zwischen minus fünf und acht verloren“, sagt er. „Aber wir haben keinen Druck, können das entspannt angehen.“

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