Handball

ASV Hamm-Westfalen trifft auf einen alten Bekannten

Markus Fuchs trifft mit dem ASV auf den TV Großwallstadt.
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Markus Fuchs trifft mit dem ASV auf den TV Großwallstadt.

Die Niederlage gegen den Wilhelmshavener HV ist noch nicht ganz verdaut, da müssen die Spieler des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen bereits erneut auf die Platte. Gegner am Mittwoch ist der TV Großwallstadt (19.15 Uhr/Westpress Arena).

Hamm – Drei Duelle gegen Mannschaften, die sich derzeit tief im Abstiegskampf befinden hat Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen gerade hinter sich gebracht, und die ersten beiden Siege gegen Aufsteiger TuS Fürstenfeldbruck und beim TV Emsdetten hätten eigentlich Garanten für eine ruhigere Zukunft im Hammer Osten sein sollen. Doch die knappe 31:32-Niederlage gegen den Wilhelmshavener HV verhagelte den Hammern schon wieder das Wochenende. 15:17 Zähler in der Tabelle zeigen: Das Team tritt in der Liga auf der Stelle und hechelt seinen Ansprüchen weiter hinterher. „Sportlich ist es schwierig“, weiß ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers vor der Partie am Mittwoch gegen den TV Großwallstadt (19.15 Uhr/Westpress Arena). „Natürlich sind wir mit dem Tabellenstand nicht zufrieden. Wir haben so viel Potenzial in der Mannschaft – auch wenn das Spiel gegen Wilhelmshaven bitter war. Aber ich gehe stark davon aus, dass wir gegen den TVG gewinnen werden. Wir müssen nur unsere Hausarbeiten machen.“

Dass die Trauben gegen Großwallstadt sicherlich höher hängen als gegen den WHV, zeigt die gute Bilanz der Gäste, die in 2021 bisher ohne Niederlage geblieben sind und 7:1 Punkte gesammelt haben. Zudem sind die Unterfranken mit 13:7 Punkten in der laufenden Saison das drittstärkste Auswärtsteam der Liga.

„Der TVG hat einen guten Lauf“, zollt ASV-Trainer Michael Lerscht den von Ralf Bader trainierten Gästen Respekt. „Das Team ist offensiv variabel, spielt eine 6:0-Deckung die mal offensiv, mal kompakt agiert.“

Mit Savvas Savvas steht auf Rückraum links ein ehemaliger ASVer im Team, der zuletzt immer für sechs bis sieben Tore gut war. Aber auch Tom Jansen (Rückraum rechts (10 Tore) und Dino Corak am Kreis (6) zeigten sich zuletzt im Spiel gegen den TV Emsdetten treffsicher.

Allerdings belegen die vergangenen Ergebnisse des TVG auch, wie dicht Erfolg und Misserfolg in der 2. Liga beisammen liegen. Denn sowohl beim 39:38 gegen Emsdetten als auch beim 29:28 gegen Spitzenreiter VfL Gummersbach oder dem 27:27 gegen den TuS Ferndorf hätte Großwallstadt auch leer ausgehen können. Und die bisher letzte Niederlage gegen den VfL Lübeck Schwartau fiel mit nur einem Tor (22:23) zugunsten des VfL aus.

„Leistung muss insgesamt konstanter werden“

Für den ASV gilt es gegen die Bayern vor allem, sich als Team weniger Ausfälle zu leisten. „Ganz einfach, die Leistung muss insgesamt konstanter werden“, fordert Lammers. „Jeder Einzelne sollte sich hinterfragen – gerade in unserer Situation, wenn ein Spieler wie Sören Südmeier so lange ausfällt. Das darf uns nicht so umhauen, sondern es müssen alle auf der Platte mehr Verantwortung übernehmen.“

Ein paar Wochen wird der Spielmacher allerdings mindestens mit einem Knochenödem unter dem Knie noch ausfallen. „Ganz abgehakt habe ich ihn für diese Saison aber noch nicht“, versichert der Geschäftsführer.

Mit Mikkel Junggaard Beck Jörgensen haben die Hammer dennoch einen Backup verpflichtet, der das Team vor allem für den Fall absichern soll, wenn Merten Krings auf Rückraum Mitte eine Pause braucht. Über zwei Kurzeinsätze ist der junge Däne bislang in seinen beiden Premierenbegegnungen noch nicht hinausgekommen. „Wir haben Mikkel ja nicht als Heilsbringer geholt, der uns hoch schießt“, gibt Lammers dem 21-Jährigen, der vom Drittligisten TV Cloppenburg zum ASV gekommen ist, Zeit. „Die Eingewöhnung hat er jetzt hinter sich. In den ersten Spielen musste er schauen, wo er steht. Und ich weiß auch, dass er Gas geben kann, wenn er seine Trainingsleistung auf die Platte bringt.“ Gegen den TV Großwallstadt wäre ein guter Moment, um das zu zeigen.

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