Handball

ASV: Gerechte Punkteteilung gegen den TV Hüttenberg

ASV Hamm-Westfalen Merten Krings.
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Erzielte sechs Treffer für den ASV: Merten Krings.

Punkteteilung in der Westpress Arena: Nach einer ausgeglichenen Partie in der 2. Handball-Bundesliga trennten sich der ASV Hamm-Westfalen und der TV Hüttenberg 26:26 (16:14)-Unentschieden - leistungsgerecht.

Beim ASV meldete sich mit Felix Storbeck, David Spiekermann, Alexander Engelhardt, Jan Pretzewofsky und Jan von Boenigk der Großteil der Spieler wieder zum Wettkampfbetrieb zurück. Zudem war auch Lars Gudat im Gegensatz zur 20:22-Niederlage beim TuS N-Lübbecke wieder im Aufgebot. Mit den verletzten Marian Orlowski, Marten Franke und Sören Südmeier sowie Markus Fuchs waren es aber noch immer vier Akteure, auf die Trainer Michael Lerscht nicht zurückgreifen konnte.

Das Hinspiel in Hüttenberg ging für die Hammer mit 28:30 verloren - und der Trainer war vor allem mit der Defensivleistung nicht zufrieden. „Da haben wir deutlich zu viele Gegentore kassiert“, sagte er im Vorfeld der Partie in der Hoffnung, dass sein Team die 3:2:1-Abwehr der Gäste dieses Mal besser in den Griff bekommen würden.

Mit einer Bilanz von nur einer Niederlage aus den vergangenen sechs Heimspielen (gegen den HSV Hamburg) und fünf Siegen zeigte die Hammer Formkurve zuletzt nach oben, während der TVH auswärts zuletzt in Aue verloren hatte.

Mit Beginn spielten diese Statistiken allerdings keine Rolle mehr: Die Gäste erwiesen sich als unbequemer Gegner. Und das Vorhaben der Hausherren, die Partie mit weniger Gegentreffern zu gestalten, ließ sich im schnellen Spiel nur schwer umsetzen. Beide Teams suchten den raschen Abschluss. Lerscht hatte im Angriff wieder auf Florian Schöße auf der Spielmacherposition gemeinsam mit Merten Krings auf der linken Halbposition gesetzt. Was zunächst funktionierte.

Bis zur achten Minute lagen die Hammer knapp vorn. Danach drehte sich das Blatt. Hüttenberg ging in Front, weil es im Angriff variantenreich agierte und so immer wieder Lücken in die Hammer Hintermannschaft riss. Nach 15 Minuten stand es 8:10 - und ASV-Linksaußen Fabian Huesmann hatte bereits zwei Zeitstrafen erhalten. Auch mit Storbeck im Tor für den zuletzt so stark auftrumpfenden Jan Wesemann änderte sich daran zunächst nichts, obwohl sich die Nummer eins nach elf Minuten mit einem gehaltenen Siebenmeter gegen Tobias Hahn perfekt einführte.

Drei Minuten später gelang den Hausherren erstmals wieder der Ausgleich (10:10). Und mit vier Treffern in Folge zum 14:11-Zwischenstand schienen sie sich langsam einzugrooven (24.). Doch Hüttenberg blieb im Spiel. Und die knappe 16:14-Führung des ASV zur Pause bot kein großes Polster.

Auch nach dem Wechsel blieb es eng. Der TVH verkürzte nach dem 17:14 durch Alex Rubino Fernandez schnell durch zwei Treffer von Weber und Hübscher zum 17:16. Zudem musste ASV-Kreisläufer Jan Brosch für zwei Minuten auf die Bank.

Es wurde hektischer. Und noch einmal geriet der ASV in Rückstand (19:20), als Henrik Schreiber für Hüttenberg traf zum 19:20 traf (38.).

Der Spielfluss bei den Gastgebern war jetzt raus. Und Lerscht versuchte es mit einer Auszeit. Vor allem Merten Krings war es, der sein Team jetzt mit seinen Treffern im Spiel hielt - mit sechs Toren war er am Ende erfolgreichster ASV-Schütze. Doch hinten gelang es den Gastgebern auch nach dem Wechsel nicht, die Lücken zu schließen - auch wenn die auf ein 5:1-System umgestellte Formation nun für mehr Probleme im Hüttenberger Spielaufbau sorgte..

22:24 hieß es so nach 48 Minuten. Ein Rückstand, den Jakob Schwabe durch eine Energieleistung am Kreis und David Spiekermann mit einem Gegenstoßtreffer ins leere Tor wieder ausglichen (51.).

Das 25:26 war dann der letzte Treffer der Begegnung für Jan Brosch. Der Innenblocker sah kurz darauf nach seiner dritten Zeitstrafe Rot (56.).

Jan von Boenigk gelang der erneute Ausgleich. Und Storbeck parierte anschließend gegen Tobias Hahn. Als dann ein überhasteter Pass von Schöße Mitspieler Schwabe überraschte, bekam der Gast in der Schlussminute noch einmal die Chance auf den Siegtreffer. Doch dieses Mal war die ASV-Deckung auf der Höhe. Schwabe eroberte den Ball - und Hamm bekam noch einmal 17 Sekunden, um das Spiel doch noch zu seinen Gunsten zu entscheiden. Doch Hüttenbergs Keeper Nikolai Weber war gegen den Unterarmwurf von Florian Schöße zwei Sekunden vor dem Ende mit dem Fuß zur Stelle.

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