Wechsel beim ASV Hamm-Westfalen am Kreis:

Kapitän Jakob Schwabe geht nach Emsdetten, Alexander Engelhardt kommt

Thomas Lammers, Geschäftsführer des ASV Hamm-Westfalen, begrüßte Neuzugang Andreas Engelhardt.
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Thomas Lammers, Geschäftsführer des ASV Hamm-Westfalen, begrüßte Neuzugang Andreas Engelhardt.

Beim Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen nimmt der Kader für die Saison 2021/2022 immer konkretere Formen an.

Hamm – Jetzt verpflichtete der Tabellenzehnte Kreisläufer Alexander Engelhardt, der zuletzt beim österreichischen Erstligisten Bregenz Handball unter Vertrag stand. Er wird Kapitän Jakob Schwabe ersetzen, der im Sommer keinen Anschlussvertrag mehr bekommt und zum Ligakonkurrenten TV Emsdetten wechseln wird.

„Wir wollen uns neu aufstellen und mit einem neuen Spieler am Kreis neue Impulse setzen“, sagt Geschäftsführer Thomas Lammers, aber auch: „Wir wollten Jakob sehr gerne für unser Trainerteam im Verein halten.“ Der 31-Jährige möchte aber noch weiter spielen. „Das respektieren wir natürlich absolut. Mit ihm geht ein sehr verdienter Spieler, dem wir sehr viel Erfolg auf seinem weiteren sportlichen und beruflichen Weg wünschen“, sagt Lammers.

Seit 2010 mit dem Hammer Handball verbunden

Schwabe ist seit 2010 mit dem Hammer Handball verbunden. Er spielte seit 2009 bei der Ahlener SG und wechselte im Jahr darauf in das Erstliga-Aufgebot der damaligen Sportgemeinschaft Ahlen-Hamm. Nach deren Auflösung blieb er zunächst beim ASV und erlebte seinen größten sportlichen Erfolg im ersten Halbjahr 2015 bei der SG Flensburg-Handewitt, wo er auf Leihbasis spielte. Vor mehr als 13 000 Zuschauern in Hamburg siegte er mit der SG im deutschen Pokalfinale mit 32:31 nach Siebenmeterwerfen gegen den SC Magdeburg – damals noch mit dem Nachnamen Macke.

In den elf Jahren in Hamm habe er tolle Zeiten erlebt, sagt Schwabe. „In den vielen Jahren haben wir hier viele Freunde gewonnen und werden uns immer gerne zurückerinnern. Aber jetzt freue ich mich ab Sommer noch einmal auf eine neue Herausforderung“, sagt er.

Engelhardt: Zuletzt in Bregenz unter Vertrag

Seinen Platz an der Seite des zweiten Riesen am Kreis, Jan Brosch, wird mit Alexander Engelhardt ein Spieler einnehmen, der die Westpress-Arena bereits aus eigener Erfahrung kennt – aus seiner Zeit beim TBV Lemgo, für den er von 2018 bis 2020 spielte. „Ich freue mich sehr auf Hamm und darauf, hier zu spielen“, wird der gelernte Bankkaufmann zitiert. Er unterzeichnete zusammen mit ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers einen Vertrag über zunächst zwei Jahre.

Der gebürtige Lemgoer steht aktuell nicht mehr im Kader von Bregenz Handball. Im Sommer kehrte der 25-Jährige wegen der unklaren Corona-Situation vom österreichischen Ufer des Bodensees nach Deutschland zurück. Seither hat Engelhardt nicht mehr gespielt und hält sich seitdem beim TBV Lemgo fit. „Er ist vereinslos und war frei auf dem Markt“, sagt Thomas Lammers, der eine Verpflichtung zur Jetzt-Zeit nicht als notwendig erachtet, denn: „Wir werden ja jetzt nicht mehr oben angreifen.“ Denkbar wäre ein schnelles Engagement lediglich, sollten sich Jakob Schwabe oder Jan Brosch längerfristig verletzen. Denkbar ist aber, dass sich Engelhardt ab einem gewissen Zeitpunkt mit den neuen Kollegen in Hamm fit hält, um schneller Anschluss zu finden.

Dritter Zugang für die Saison 2021/2022

Alexander Engelhardt ist der dritte Zugang des ASV Hamm-Westfalen für die neue Saison. Zuvor nahm der Verein mit Vladimir Bozic aus Balingen einen routinierten Torhüter als Ergänzung zu Felix Storbeck und Jan Wesemann sowie mit Tim Roman Wieling vom TVB Stuttgart einen Rechtsaußen für die kommende Saison unter Vertrag. Der im Februar vom Drittligisten Cloppenburg geholte Däne Mikkel Junggaard Beck Jörgensen wird den ASV am Saisonende wieder verlassen.

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