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ASV Hamm-Westfalen: Offene Personalie vor dem Hagen-Spiel

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Von: Günter Thomas

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Einsatz fraglich: ASV-Kreisläufer Brosch.
Einsatz fraglich: Jan Brosch. © Reiner Mroß

Zum dritten Mal binnen einer Woche muss Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen auswärts antreten. Am Freitag beim VfL Eintracht Hagen.

Hamm – Es war eine lange und ruhige Rückfahrt von Stuttgart nach Hamm. Die Spieler des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen hingen ihren Gedanken nach – zu feiern gab es ja nichts nach der ernüchternden 26:33-Niederlage bei der SG BBM Bietigheim. Nach einem Sieg wäre die Stimmung im Teambus allerdings nicht deutlich ausgelassener gewesen, versichert ASV-Coach Michael Lerscht. „Die Jungs sind professionell genug, um in den englischen Wochen die Zeit als Regenerationsmaßnahme zu nutzen.“ Schließlich steht bereits am Freitag zum Abschluss der englischen Woche das nächste Spiel auf dem Terminplan. Und das ist auch noch ein Derby: um 19.30 Uhr beim VfL Eintracht Hagen. „Ich mag es, dass es sofort weitergeht“, so Lerscht. „Dann haben die Spieler nicht so viel Zeit, um nachzudenken und können versuchen, eine gute Partie nachzulegen.“

Was in diesem Fall doppelt gut wäre, findet ASV-Kapitän Fabian Huesmann: „Das ist ein extrem wichtiges Spiel, nicht nur für uns als Mannschaft, sondern auch für die Zuschauer. In Hagen wollen wir es besser machen.“

Denn in Bietigheim verpasste es das Team, die HSG Nordhorn-Lingen im Aufstiegskampf mit einem Sieg weiter unter Druck zu setzen, weil „wir den Anfang wie schon vorher in einigen Spielen verschlafen haben“, fand Huesmann. „Diese erste Halbzeit hat uns das Genick gebrochen,. In der zweiten hatten wir viel mehr Überzeugung in unseren Aktionen.“ Der Vorsprung der Nordhorner beträgt nun wieder drei Zähler auf den Verfolger aus Hamm, der zudem die Punkte in der Hagener Krollmann Arena braucht, um nicht weiter an Boden zu verlieren.

Training wieder deutlich angezogen

Am Mittwoch hat die Mannschaft im Training regenerativ gearbeitet, „um die vergangene Partie aus den Beinen zu bekommen“, sagt Lerscht, der am Donnerstag die Zügel wieder deutlich anzog. Weitere Ausfälle neben den Langzeitverletzten Markus Fuchs und Sören Südmeier hat es nach dem Dienstag-spiel nicht gegeben. Allerdings ist offen, ob Jan Brosch in den Kader zurückkehren wird. Der Nachwuchs des werdenden Vaters ist noch immer nicht auf der Welt, das Mitwirken von Brosch in Hagen daher offen. „Wir werden wohl erst beim Anwurf sehen, in welcher Formation wir in Hagen spielen“, sagt Lerscht. „Wir planen daher in alle Richtungen. Aber ob er dabei sein wird, wissen wir nicht.“

Den Gegner sieht der Coach auf dem Weg zurück zur Form der Hinrunde, in der er als Aufsteiger für Furore sorgte. „Dort gab es eine Phase, die dramatisch war. Aber nach und nach ist dort die Personalsituation wieder besser“, sagt Lerscht. „Wir treffen auf einen Gegner, der gut ist, mit einer robusten 6:0-Deckung agiert und mit Spielern wie Vorlicek oder Schmidt jeden in der Liga schlagen kann.“

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