Handball

ASV: Intensive Vorbereitung mit zwei Testspielen

ASV Hamm-Westfalen Michael Lerscht Handball
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Start in die Vorbereitung: ASV-Trainer Michael Lerscht.

Hamm – Erst der Test – dann der Rest: Der Anlauf zum Start in die Vorbereitung nach der kurzen Winterpause war für die Zweitliga-Handballer des ASV Hamm-Westfalen coronabedingt ein wenig holpriger als in anderen Jahren. Um so erleichterter war der Trainer, als feststand, dass die Ergebnisse der Schnelltests seiner Spieler allesamt negativ ausgefallen waren. Somit stand der obligatorischen Leistungsdiagnostik zum Auftakt am Mittwoch und dem ersten gemeinsamen Mannschaftstraining am Donnerstag nichts mehr im Weg.

Während Lerscht seine Spieler in der Pause größtenteils in Ruhe gelassen hat, wird der Kontakt nun um so intensiver. „Die Jungs hören meine Stimme ja sonst oft genug“, sagt der ASV-Coach, der in den vergangenen zwei Wochen „nur bei dem einen oder anderen angeschlagenen nachgefragt hat, wie es aussieht.“ Die Antwort: Nicht optimal, aber zumindest so, dass leise Hoffnung besteht, zum Wiederbeginn der Meisterschaftsrunde im Februar wieder mit komplettem Kader antreten zu können.

„Wir müssen aber erst einmal den Januar abwarten, was Fabian Huesmann und Sören Südmeier angeht“, sagt Lerscht, der auch ein Auge auf Torhüter Felix Storbeck haben muss, der vor der Pause bereits über Knieprobleme klagte. „Bei beiden werden wir in den Trainingseinheiten noch nicht volle Attacke fahren können. Sie werden individuelle Pläne bekommen, in denen es darum geht, dass die Schulter mobil bleibt, und noch nicht ins Mannschaftstraining integriert.“ Sowohl Linksaußen Huesman (muskuläre Probleme im Oberschenkel) als auch Mittelmann Südmeier (Knieprobleme) sollen behutsam aufgebaut werden, damit sie der Belastung, die dann in den kommenden Monaten bis zum Saisonende auf die Mannschaft zukommen wird, Stand halten können. „Die Luft zum Atmen wird ab dem 8. Februar durch die enge Taktung relativ dünn“, weiß der Trainer, der sich darauf einstellt, das auch in Zukunft noch „das eine oder andere Spiel coronabedingt ausfallen und in den Mai oder Juni gelegt wird“.

Zwei der drei Partien, die für die Hammer während der Vorrunde ausgefallen sind, weil im Umfeld der jeweiligen Gegner Corona-Infektionen aufgetreten waren, wurden mittlerweile in Abstimmung mit beiden beteiligten Vereinen neu terminiert. Während schon länger feststeht, dass die Begegnung beim aktuellen Tabellenzweiten, dem HSV Hamburg, am Montag, 8. Februar (20 Uhr) nachgeholt wird, wurde jetzt auch der neue Austragungstag für die zweite ausgefallene Auswärtspartie der Hammer bei der SG BBM Bietigheim neu angesetzt. Gespielt wird am Freitag, 12. März, um 18.30 Uhr in Bietigheim.

Wann das Heimspiel gegen die HSG Konstanz nachgeholt wird, ist dagegen noch nicht geklärt. „Wir werden aber definitiv nichts mehr vor dem Hamburg-Spiel reinschieben“, hat Lerscht den Schwerpunkt der Vorbereitung auf das Hamburg-Spiel gelegt.

Um dann auf den Punkt fit zu sein, hat sich der Hammer Coach dazu entschieden, zwei Testspiele in die Vorbereitung einzubauen. „Fix ist, dass wir am 29. Januar gegen die HSG Nordhorn spielen werden“, bestätigt Lerscht. Ort und Uhrzeit für die Partie gegen Erstliga-Aufsteiger stehen allerdings noch nicht fest. Ein weiteres Spiel soll am 23. Januar stattfinden. Hier wurde mit mehreren Vereinen gesprochen, eine Bestätigung blieb bislang aber aus. „Mehr als zwei Spiele werden wir aber nicht machen“; sagt Lerscht. „Das macht bei nur dreieinhalb Wochen Vorbereitung keinen Sinn.“

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