Handball

ASV Hamm-Westfalen: Heiße Schlacht mit deutlichem Sieg im letzten Heimspiel

ASV HAmm-Westfalen gegen Schwartau
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Vor dem Spiel wurden die scheidenden ASV-Spieler verabschiedet.

Letztes Heimspiel. Zwei Punkte. Abschiedsstimmung. In seinen letzten 60 Minuten der laufenden Saison vor heimischem Publikum in der 2.Handball-Bundesliga fuhr der ASV Hamm-Westfalen einen Start-Ziel-Erfolg gegen den Tabellen-Neunten VfL Lübeck-Schwartau ein. 31:22 (17:7) lautete das Ergebnis am Ende. Mehr als deutlich.

Bevor die Spieler sich bereit machten und frisches Harz an die Finger schmierten, verabschiedeten ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers und Pressesprecher Simon Kottmann die scheidenden Akteure. Denn für Marten Franke, Alex Rubino Fernandez, David Spiekermann, Merten Krings und Kapitän Jakob Schwabe bedeutete die Partie gegen Lübeck-Schwartau den vorerst letzten Auftritt im Trikot es ASV Hamm-Westfalen vor eigenem Publikum. 545 hatten ihr Kommen trotz EM-Länderspiel der Fußball-Kollegen und brütender Hitze nicht bereut.

Entsprechend motiviert gingen die Hammer danach von Beginn an zur Sache. Mit Schwabe, Franke und vor allem dem spielfreudigen Krings in der Startformation brannten die Gastgeber in der aufgeheizten Westpress Arena ein wahres Handball-Feuerwerk ab. 7:0 stand es nach neun Minuten für das Lerscht-Team gegen einen Gast, der zunächst ein wenig unkonzentriert wirkte und nicht in der Lage war, die nötige Körpersprache auf die Platte zu bringen. Dazu hatte Schwartau auch noch mit dem eigenen Schusspech zu kämpfen. Eine motivierte ASV-Abwehr, ein starker Felix Storbeck zwischen den Pfosten und eine spielfreudige Angriffsformation um Krings und Florian Schöße taten ihr Übriges, um schon nach 14 Minuten die Weichen auf Sieg zu stellen. Spielstand: 11:2. Für die Gäste wurde die Partie zur Charakterfrage.

Hamm fuhr dagegen das Tempo ein wenig herunter, rotierte viel und verwaltete das Ergebnis auch in der Folge bis zur Pause geschickt. Das 17:7 nach 30 Minuten stand für sich.

Der frühere ASVer Mex Raguse sorgte nach der Pause für den ersten Treffer - und ein Lebenszeichen der Gäste. Hamm antwortete per Siebenmeter durch Fabian Huesmann. Nur der Auftakt für ein munteres Tore werfen, das sich nun auf beiden Seiten im zweiten Durchgang entwickelte. Nach 41 Minuten war der Vorsprung des ASV mit neun Toren (21:12) fast unverändert - dennoch war der VfL nun deutlich besser im Match.

Auf der anderen Seite leisteten sich nun die Hausherren im Gefühl der sicheren Führung einige Nachlässigkeiten. Zum Teil zu hastig genommene Abschlüsse sorgten in der Kombi mit den verbesserten Gästen sorgten dafür, dass Lübeck-Schwartau noch einmal bis auf sechs Treffer verkürzte (23:17/50.). Ein 4:1-Lauf mit Treffern durch Krings, Schwabe (sein erster Treffer des Abends) und zweimal Rubino Fernandez zum 27:19 (53.) ließen aber die leicht aufkommende Hoffnung auf eine Rückkehr in die Partie endgültig im Keim ersticken.

Ein paar misslungene Kempa-Versuche der Gäste und ein Spalier der Hammer Spieler für ihren scheidenden Kapitän Jakob Schwabe während eines Team-Timeouts kurz vor dem Ende später war das letzte Heimspiel dieser merkwürdigen Corona-Saison mit einem Erfolgserlebnis zuende gegangen.

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