Okay von der Stadt bekommen:

ASV begrüßt gegen Bietigheim wieder Fans in der Arena

Das letzte Mal vor Publikum spielte der ASV im September 2020 bei einem Test gegen Lemgo (Szene mit Marten Franke).
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Das letzte Mal vor Publikum spielte der ASV im September 2020 bei einem Test gegen Lemgo (Szene mit Marten Franke).

Der ASV Hamm-Westfalen darf, sofern die Inzidenz in der Stadt unter dem Wert von 50 bleibt, am kommenden Mittwoch, 9. Juni, erstmals wieder vor Zuschauern spielen.

Hamm – Für das Heimspiel in der 2. Handball-Bundesliga gegen die SG BBG Bietigheim sind 500 Fans zugelassen. „Wir haben am Morgen noch mit der Stadt telefoniert. Ja, wir dürfen mit den entsprechenden Vorschriften, die man gerade so kennt – also Getestete, Geimpfte oder Genesene“, freute sich ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers am Mittwoch beim vorerst letzten Heimspiel vor leeren Rängen gegen Aue (27:27).

„Wir schauen gerade, wie wir die Leute am besten platzieren. Da haben wir ja die Pläne schon etwas länger in der Schublade. Das funktioniert sicher ganz gut. Aus dem Spiel gegen Lemgo, wo wir in der Vorbereitung ja Zuschauer hatten, haben wir gelernt von dem, was nicht so gut gelaufen ist. Von daher sind wir jetzt bereit“, meinte Lammers.

Sponsoren haben Vorrang, Dauerkartenbesitzer dürfen hoffen

Nun gilt es in den kommenden Tagen abzuklären, wer das erste Heimspiel des ASV in der gesamten Saison mit Publikum erleben wird. „Wir haben viele Sponsoren, die bereits vor der Saison entsprechende Werbepakete abgeschlossen haben, die werden wir zuerst berücksichtigen und da wird sicherlich jeder Verständnis für haben“, sagt Lammers, und weiter: „Wir haben diese angeschrieben. Ich bin mir sicher, dass wir zeitnah Rückmeldungen bekommen. Ich schaue immer wieder auf mein Handy, es rappelt da schon ordentlich. Alle haben Lust darauf.“ Danach müsse man schauen, wie viele Karten übrig bleiben. Lammers: „Dann würden wir unsere Dauerkarteninhaber noch kontaktieren. Aber wie viele das sein werden, das kann ich natürlich noch nicht sagen.“

Er hofft, dass von den Rängen viel Energie auf die Mannschaft überspringen wird: „Wenn bei 500 Zuschauern eine andere Atmosphäre ist, dann fällt es dem einen oder anderen Spieler sicherlich leichter, die entsprechende Spannung zu kriegen. Neun Monate in so einer Blase leben und wo jedes Spiel, egal ob heim oder auswärts, ein Geisterspiel ist, das hat mehr so einen Charakter von abarbeiten. Ich hoffe, wir können den Spielern wenigstens etwas zurückgeben.“

Allerdings warnt Lammers davor, dass alles wieder auf Null zurückgedreht werden kann, wenn die Inzidenz wieder auf über 50 steigt. „Wilhelmshaven und Gummersbach haben das jetzt erleben dürfen. Sie hatten das auch groß angekündigt und mussten ihre Spiele dann wieder absagen. Das kann uns natürlich auch passieren.“ Anfang der kommenden Woche wird der ASV sich mit dem Ordnungsamt kurzschließen und „sehen, was sie uns empfehlen werden. Toi, toi, toi – im Moment sieht es gut aus“.

Vorfreude in der Mannschaft ist groß

In der Mannschaft herrsche bereits große Vorfreude auf das Spiel gegen Bietigheim. „Ja, das ist so. Anfang der Saison haben wir ja nur auswärts noch vor Zuschauern gespielt, deswegen wird es einfach Zeit. Und 500 ist schon mal gut, da kann auch schon richtig Stimmung aufkommen“, sagt Jan von Boenigk. Letztlich habe es auch einen Vorteil, dass sich zum Saisonende hin die Anzahl der Spiele so aufgestaut hat. „Das Tolle ist, dass wahrscheinlich die meisten vor Zuschauern stattfinden können, weil die Inzidenzen generell recht niedrig sind und deswegen auch bei den Auswärtsspielen davon auszugehen ist. Das könnte natürlich noch das Highlight werden und der positive Aspekt daran, dass wir noch so viele Spiele haben“, sag von Boenigk, gibt aber auch zu bedenken: „Wir hatten schon zweimal solche Mammutwochen vor uns, die dann aber beide Male durch Quarantäne gesprengt worden sind.“ Derzeit glaubt er aber, dass bis zum Kehraus am 26. Juni in Fürstenfeldbruck nichts mehr passieren wird.

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