ASV Hamm erstmals in dieser Saison vor Zuschauern:

435 Fans feiern gegen Bietigheim späten Ausgleich

Erstmals in dieser Saison spielte der ASV am Mittwoch daheim vor Zuschauern - hier überwindet Huesmann Gästekeeper Lehmann mit einem Siebenmeter.
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Erstmals in dieser Saison spielte der ASV am Mittwoch daheim vor Zuschauern - hier überwindet Huesmann Gästekeeper Lehmann mit einem Siebenmeter.

Der ASV Hamm-Westfalen hat am Mittwoch im Heimspiel der 2. Handball-Bundesliga die große Chance verpasst, gegen die SG BBM Bietigheim einen Überraschungssieg einzufahren.

Hamm – Doch beim 28:28-Unentschieden (14:9) gegen den Tabellenfünften zeigte das erneut ersatzgeschwächte Team von Michael Lerscht im ersten Heimspiel der Saison eine starke Leistung und ließ sich nach der Schlusssirene von 435 Zuschauern feiern. Den Treffer zum Ausgleich hatte Jan von Boenigk vier Sekunden vor dem Ende erzielt.

In der dritten Begegnung innerhalb von sieben Tagen zeigte der ASV in der ersten Halbzeit keinerlei Anzeichen von Ermüdung, sondern arbeitete in der Defensive sehr konzentriert – mit einem überragenden Felix Storbeck zwischen den Pfosten. Auch in der Offensive suchten die Gastgeber mit flinken Beinen immer wieder aus dem Rückraum ihre Wurfchancen. Auf der Gegenseite erwischte Torjäger Christian Schäfer einen rabenschwarzen Tag. Zwar erzielte er mit einem Siebenmeter das 2:2 nach gut fünf Minuten, doch nur wenig später fand er im zweiten Eins-gegen-eins-Duell seinen Meister in Storbeck. Nach 8:43 Minuten war für den Rechtsaußen, der bisher 218 Saisontore und damit statistisch jeden vierten Bietigheimer Treffer erzielt hatte, schon Feierabend. Einen beherzten Vorstoß von Florian Schoeße hatte Schäfer mit einem ebenso beherzten Griff gegen den Hals des Hammers beendet – die Rote Karte war die Folge.

Für Bietigheim war der Rest der ersten Habzeit ein zähes Ringen, beim ASV sorgte Huesmann mit dem Siebenmeter zum 3:2 für den Start in eine erste kleine Serie, die nach Toren von Franke und Genz (2) erst beim 6:2 endete. Genz sorgte kurz darauf mit einem Tor von halbrechts für die erste Fünf-Tore-Führung (17.), die schließlich auch zur Pause Bestand hatte.

Für das 14:9 zur Pause hatte Florian Schoeße mit einem frechen flachen Wurf aus dem Rückraum durch die Hosenträger von Torhüter Nick Lehmann gesorgt.

Für den ASV gestaltete sich der Einstieg in die zweite Hälfte schwierg. Erst nach fast fünf Minuten sorgte Fabian Huesmann mit einem Siebenmeter für den ersten Treffer (15:11).

„Jetzt mehren sich natürlich Dinge, die der sehr hohen Belastung geschuldet sind“, hatte Trainer Lerscht bereits vor dem Spiel angemerkt. Das zeigte sich in der Folgezeit. Schleichend verlor der ASV seine Souveränität und auch seine klare Führung. Bietigheim ging in der 50. Minute durch Paco Barthe erstmals in Führung (21:20) und hatte die besten Karten, weil Dominic Claus 20 Sekunden vor dem Ende die Gäste mit 28:27 erneut in Führung brachte. Jan von Boenigk sorgte schließlich mit einem beherzten Wurf für den verdienten Punktgewinn.

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