FUSSBALL

Ambitioniert: Die Hammer Bezirksligisten vor dem Start nach der Winterpause

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Will den Klassenerhalt noch schaffen: HSV-II-Trainer Dennis Herrmann.

Die Fußball-Bezirksligisten SG Bockum-Hövel, TuS Lohauserholz und Hammer SpVg II starten am Wochenende in die Rückrunde. Vor dem Wiederbeginn blicken die Mannschaftskapitäne auf die Vorbereitung, kommende Aufgaben und die Ambitionen ihrer Teams.

Hamm – Der Aufstiegsfavorit aus Bockum-Hövel trifft im Auftaktspiel direkt auf seinen ärgsten Konkurrenten. Der SV Drensteinfurt steht aktuell mit vier Punkten Rückstand auf Tabellenplatz zwei. Bei einem Sieg der SG könnte sich die Mannschaft von Trainer David Schmidt deutlich absetzen, im Falle einer Niederlage wird der Aufstiegskampf noch einmal spannend. „Das ist ein Big-Point-Spiel für uns. Wenn wir gewinnen, wäre das ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz – verlieren wir, starten wir quasi wieder bei null“, merkt SG-Kapitän Simon Schroth vor dem Duell an, „Wir stehen oben und wollen da auch bleiben. Es wäre von Vorteil, wenn wir unseren Vorsprung halten könnten.“ Zusätzliches Selbstvertrauen können die Akteure aus den vergangenen Testspielen ziehen.

Im Vorbereitungsturnier besiegte die Schmidt-Elf den Oberligisten Westfalia Rhynern mit 2:1. „Das war ein positives Erlebnis für uns. Wir haben trotz der vielen Verletzten eine gute Vorbereitung bestritten“, sagt Schroth. Neu zum Team ist im Winter Marvin Stappert (SpVg Bönen) gestoßen. „Er hat sich hervorragend integriert und stellt eine weitere Alternative in der Verteidigung dar“, freut sich der SG-Kapitän über die Neuverpflichtung.

TuS: Eklatante Auswärtsschwäche beheben

Beim TuS Germania Lohauserholz sind die Verantwortlichen nach der Hinserie nur bedingt zufrieden. Die eklatante Auswärtsschwäche mit lediglich fünf Punkten aus acht Partien ist der Mannschaft um Kapitän Irfan Uzungelis ein Dorn im Auge. „Wenn wir unter die ersten fünf Mannschaften kommen wollen, müssen wir gerade auswärts zulegen. Zuhause spielen wir ja wirklich gut“, analysiert Uzungelis vor dem Auftaktduell beim Tabellenelften aus Cappel. „Das wird sicher kein leichtes Spiel. Wir haben dort in den vergangenen Jahren immer knapp verloren. Uns erwartet ein kampfstarker Gegner, aber wir wollen mit einem Sieg in die Rückrunde starten und zudem endlich auswärts punkten.“

Helfen sollen dabei die beiden Neuzugänge Pascal Konietzny (SG Bockum-Hövel) und Torhüter Kevin Kersten (SVF Herringen). Kapitän Uzungelis zeigt sich mit der Integration der Neuen zufrieden: „Pascal kannte schon ein paar Jungs und war daher sofort gut dabei. Mit Kevin haben wir zudem endlich wieder zwei Torhüter, das macht sich im Training deutlich bemerkbar.“ Auch spielerisch hat Trainer Jörg Fiebig seine Mannschaft im Winter weiterentwickelt. „Neben der Fitness haben wir das Spiel mit dem Ball verbessert. Gerade gegen tiefstehende Mannschaften wollen wir besser aussehen“, sagt der TuS-Spielführer.

HSV II: Mit dem Rücken zur Wand

Die Hammer SpVg II steht derweil mit dem Rücken zur Wand. Mit nur einem Punkt aus der Hinrunde gibt es bei den Hammern nur eine Devise. „Wir wollen so ekelig wie möglich spielen. Wenn wir ein Tor schießen und uns das zum Sieg reicht, sind wir mehr als zufrieden“, sagt Trainer Dennis Herrmann vor dem Spiel gegen die Westfalia Soest. „Es ist ein Heimspiel gegen einen starken Gegner. Wir werden alles geben, um vor heimischer Kulisse zu punkten“, gibt sich Kapitän Ünal Ucar vor der Partie kämpferisch.

Dabei sollen dann auch die drei Winterneuzugänge helfen. Neben Uriel Lleshaj und Fabian Lleshaj schloss sich auch der defensive Mittelfeldakteur Latis Kayin (zuletzt SG Bockum-Hövel) der HSV-Reserve an. Zudem befinden sich aktuell noch zwei weitere Kandidaten im Probetraining. Die Vorbereitung sieht Ucar trotz durchwachsener Testspielergebnissen positiv: „Wir standen gefühlt jeden Tag auf dem Platz und haben sowohl unser Defensiv- als auch das Offensivverhalten verbessert. Die Ergebnisse waren nicht so prickelnd, da ist noch Luft nach oben.“ Gute Resultate wird die HSV II in der Rückrunde aber dringend benötigen, wenn sie den Abstieg in die Kreisliga verhindern möchte. Die Hoffnung hat der Hammer Kapitän nicht aufgegeben: „Wir werden bis zur letzten Sekunde daran glauben und alles in die Waagschale werfen.“

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