3:0 – TuS 45 Warstein in Masters-Endrunde

WARSTEIN ▪ Wiederholung des Vorjahresendspiels, Wiederholung des Vorjahressiegs: Wie schon im Januar 2013 setzte sich Sonntag Bezirksligist TuS 45 Warstein im Endspiel der von SW Suttrop ausgerichteten Vorrunde zum Warsteiner Hallenmasters gegen den A-Ligisten TSV Rüthen durch, qualifizierte sich damit erneut direkt für die Masters-Endrunde in Werl am 26. Januar.

War das Finale im Vorjahr noch knapp mit 3:2 geendet, setzten sich die Warsteiner am Sonntagabend deutlich mit 3:0 durch. Rüthen kann sich wie Bezirksligist TuS GW Allagen, der nach einem 0:3 gegen den TSV Platz drei belegte, über die Lucky Loser-Runde am 25. Januar noch für die Endrunde qualifizieren.

Dabei hätte der spätere Finalgegner aus Rüthen den Herrenbergskickern bereits in der Hauptrunde fast ein Beinchen gestellt: Nach nur wenigen Minuten führten die Rüthener bereits mit 2:0 gegen die Blau-Weißen und hatten große Chancen zum 3:0. Doch Warstein kämpfte sich eindrucksvoll zurück: Zuerst erzielte Dominik Schwudke den Anschlusstreffer, zwei Minuten vor der Schlusssirene erzwang Benedikt Heppe mit dem 2:2 die Verlängerung, in der sich der Favorit mit 5:4 durchsetzte.

Somit hatte der TuS Warstein das Bezirksliga-Derby vor der Brust, denn im Kampf um den Einzug ins Endspiel wartete der Liga-Rivale TuS GWs Allagen. Doch hier ließen die Warsteiner keine Spannung aufkommen, mit einem klaren 3:0-Sieg gewann man nicht nur das Spiel und stand im Finale, sondern revanchierte sich auch für die Niederlage in der Meisterschaft.

Das Spiel um Platz 3 war das Duell der Warstein-Verlierer. Rüthen galt als A-Ligist als Außenseiter, doch waren die Kraftreserven des TSV trotz der Verlängerung scheinbar höher als die des Bezirksligisten, den das Derby zu viel Energie gekostet hatte. Überraschend deutlich setzten sich die Bergstädter mit 3:0 durch, qualifizierten sich damit zum zweiten Mal in Folge für das Endspiel. Allagens Trainer Michael Bremser erklärte die Niederlage mit den intensiven Spielen zuvor.

Für die Rüthener ergab sich durch den Finaleinzug die erneute Chance, den Bezirksligisten zu Fall zu bringen. Doch diesmal wurde der TuS 45 seiner Favoritenrolle von Beginn an gerecht. Christian Barkschat brachte Warstein mit einem Doppelpack auf die Siegerstraße, Björn Rathke traf kurz vor Ende zum 3:0, als die Warsteiner Spieler bereits zum Jubel bereit hinter der Bande standen.

Zufrieden zeigte sich Warsteins Trainer Lars Rathke und lobte auch die Moral seiner Spieler: „Meine Mannschaft hat einfach fantastisch gespielt. Aauch wenn wir fast auf die Verliererstraße gekommen wären, haben wir uns vorbildlich zurückgekämpft. Hallenfußball sorgt eben für ganz andere Bedingungen. Wir haben nie aufgegeben und wurden belohnt.“

Den Sprung in die Zwischenrunde, in der der TV Kallenhardt nach einem Sieg und zwei Niederlagen ausschied, verpassten SW Suttrop, der Hirschberger SV und der TuS Belecke, die in der Quali-Runde am Sonntagmittag die Plätze vier bis sechs belegt hatten. Mit fünf Punkten aus einem Sieg über den TuS Belecke sowie Unentschieden gegen den Hirschberger SV sowie Fatih Spor Paderborn hatte Gastgeber Suttrop deutliche fünf Punkte Rückstand auf den zweiten Platz, der zur Qualiifkation nötig gewesen wäre. Der HSV kam auf vier Punkte, besiegte den Quali-Letzten Belecke dabei mit 1:0. Für den B-Ligisten blieb mit nur einem Zähler aus dem 3:3-Remis gegen den Internationalen FC Paderborn nur der letzte Platz.

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