Alexandra Scheld verpasst Medaille bei der DM

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Alexandra Scheld und Nadine Sillus schieden im Doppel in der ersten Runde aus.

WETZLAR -  Nur ein Sieg fehlte Alexandra Scheld bei den 82. Deutschen Meisterschaften in Wetzlar, und die Spitzenspielerin des Tischtennis-Zweitligisten TuS Uentrop hätte wie vor sechs Jahren in Hamburg eine Medaille in der Einzel-Konkurrenz gewonnen.

Im Viertelfinale unterlag Scheld der an Position zwei gesetzten Titelverteidigerin Shan Xiaona (TTC Berlin eastside) mit 8:11, 2:11, 5:11 und 5:11. „Ich habe das Optimum aus meinem Setzungsplatz herausgeholt“, freute sich die 32-Jährige und war keinesfalls enttäuscht, den Sprung in die Vorschlussrunde verpasst zu haben.

Nach dem souveränen Gruppensieg am Freitag gewann Scheld zum Auftakt der Hauptrunde gegen Schüler-Nationalspielerin Luisa Säger (TTC Weinheim) mit 11:8, 11:9, 13:11 und 12:10. Im anschließenden Achtelfinale wäre es nach der Setzungsliste eigentlich zum Duell mit Sabine Winter vom Bundesligisten SV DJK Kolbermoor gekommen, doch Winter verlor völlig überraschend gegen Theresa Kraft (TV Busenbach). „Ich habe meine Chance genutzt, denn gegen Sabine wäre es sicherlich sehr schwer geworden“, sagte Scheld nach dem 4:1-Erfolg gegen Kraft und war „rundum zufrieden“. Mit einer Ausnahme: In der Doppel-Konkurrenz hatten sich Scheld und Teamkollegin Nadine Sillus einiges vorgenommen. Doch bevor der Wettbewerb so richtig begann, war er für das Uentroper Duo auch schon wieder beendet. Gleich in der ersten Runde verloren die Viertelfinalistinnen des Vorjahres gegen Julia Kaim/Rebecca Matthes (TTC Bietigheim-Bissingen/NSU Neckarsulm) trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Satzführung (11:7, 11:8) noch in fünf Durchgängen (7:11, 9:11, 7:11). „Unsere Gegnerinnen wurden immer besser, und wir fanden nicht mehr zu unserem Spiel“, analysierte Scheld und ergänzte, „dass mein Erreichen des Einzel-Viertelfinals das frühe Aus im Doppel entschädigt“.

Wie Scheld qualifizierte sich auch die dritte Uentroper Starterin in der Rittal Arena, Jessica Wirdemann, für die erste Hauptrunde. Doch die Defensivspezialistin musste sich Jugend-Nationalspielerin Chantal Mantz (SV DJK Kolbermoor) nach sechs Sätzen geschlagen geben. „Ich habe den Start völlig verschlafen“, sagte Wirdemann und bezog sich auf die ersten drei verlorenen Durchgänge (9:11, 9:11, 8:11). Anschließend zeigte Mantz einige Nerven und ließ die Uentroperin auf 2:3-Sätze (12:10, 11:2) herankommen. Die die 17-Jährige aus Bayern erwischte im sechsten Durchgang einen vielversprechenden Start, lag schnell mit 4:1 in Führung und schaukelte den Vorsprung mit 11:4 locker nach Hause.

Im Doppel an der Seite der ehemaligen Uentroperin Teamkameradin Yuko Imamura schied Jessica Wirdemann im Achtelfinale gegen Nadine Bollmeier/Tanja Krüer (TuSEM Essen/TV Busenbach) mit 0:3 aus. -  mst

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