Fußballoberliga-Spiel der Hammer SpVg abgesagt

+
Giacomo Serrone (Mitte) kam aus Herford zur HSV.

Hamm - Die Hammer Spielvereinigung sollte in der Fußballoberliga-Partie am Sonntag gegen den SV Schermbeck spielen, um gegen den drohenden Abstieg zu kämpfen. Dazu wird es aber nicht kommen.

Das Fußballoberliga-Spiel der Hammer Spielvereinigung gegen den SV Schermbeck am 14. Februar in der Evora Arena wurde abgesagt. Der Platz ist nicht bespielbar. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Hier lesen Sie den Spielbericht, den unser Sportredakteur vor der Absage geschrieben hatte:

Die Ergebnisse waren für Ferhat Cerci in den vergangenen Wochen zweitrangig. Wichtig, das betonte der Trainer des Fußball-Oberligisten Hammer SpVg immer wieder während der Vorbereitungsphase, würden sie erst ab dem 14. Februar. Der ist am Sonntag. Dann trifft die HSV im ersten Pflichtspiel des Jahres auf den SV Schermbeck (15 Uhr/Evora Arena). Es ist gleich eine Partie mit richtungweisendem Charakter.

Das Ergebnis ist daher alles, nur nicht zweitrangig. „Wir wissen, wie wichtig das Spiel ist und wie wichtig ein Sieg für uns wäre“, sagt Cerci. Ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht das. Hamm ist als Tabellen-14. nicht frei von Abstiegssorgen. Vor allem aber geht es für das Team am Sonntag darum, nach einer sieglosen Vorbereitung Selbstvertrauen zu tanken, denn nur sieben Tage später muss die HSV zum Tabellenvorletzten SuS Stadtlohn. Dort ist Verlieren strengstens verboten.

Auch Aufsteiger Schermbeck hat Probleme. Eine Zeitlang hielt sich die Mannschaft von Trainer Christoph Schlebach zu Saisonbeginn in der Spitzengruppe. Die erste Niederlage setzte es am achten Spieltag. Danach ging es bergab. Bis zum Jahresende holte der SVS nur noch sechs weitere Zähler; derzeit steht Schermbeck bei einem weniger ausgetragenen Spiel einen Platz und einen Punkt hinter der HSV.

Die Gäste bekommen es am Sonntag mit einer HSV-Elf zu tun, die auf tragenden Positionen eine andere ist als beim 1:1 zum Saisonauftakt. Auf der Hammer Bank sitzt nicht mehr Oliver Gottwald, sondern das Gespann Ferhat Cerci/David Odonkor. In der Startformation standen im August Keeper Manuel Lenz, Marcel Ramsey, Faysel Khmiri und Danny Radke. Sie alle sind jetzt bei anderen Vereinen. Gekommen sind dafür Giacomo Serrone, Yüksel Terzicik, Erdal Kaleoglu und Dimitar Nikolov.

Wer von den Neuen sein Pflichtspiel-Debüt im HSV-Trikot geben wird, soll erst das Abschlusstraining zeigen. Stark gefährdet ist der Einsatz von Innenverteidiger Kaleoglu, der sich eine Zerrung zugezogen hat und unter der Woche im Training ebenso aussetzen musste wie Tayfun Cakiroglu, den eine hartnäckige Oberschenkel-Verhärtung plagt. „Bei den beiden wird es eng“, sagt Cerci. Mehr Hoffnung hat er bei Damir Kurtovic, der im Training umknickte, am Sonntag aber wohl auf die Zähne beißen wird – und womöglich auch muss angesichts der Ausfälle in der HSV-Abwehr. Dennis Mooy hat sich im letzten Testspiel beim Niederrhein-Oberligisten TSV Meerbusch einen Pferdekuss zugezogen, ist aber einsatzbereit.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare