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Ein „Abstiegskampfduell“ für die Hammer SpVg beim TuS Haltern

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Von: Rainer Gudra

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Fußball
Der Punktgewinn gegen Gütersloh hat der HSV, hier mit Hosan Ahmet, wieder Sicherheit gegeben. © © Andreas Rother

Für Steven Degelmann, Trainer der Hammer SpVg, ist das Punktspiel in der Fußball-Oberliga am Sonntag beim TuS Haltern (15 Uhr, Stauseekampfbahn) ein „Abstiegskampfduell“ – und damit ein Schlüsselspiel für beide Vereine auf dem Weg zum Klassenerhalt.

Hamm - „Mehr aber noch für Haltern, für die ist jedes Heimspiel unheimlich wichtig“, sagt Degelmann mit Blick auf das Tableau, in dem die HSV als 15. vier Punkte mehr aufweist als ihr Gastgeber, und auf die Abstiegsrunde, in der die HSV gegen Haltern Heimrecht haben dürfte. „Wir wollen den Abstand mindestens halten, aber doch eher vergrößern.“

Hohe Zweikampf- und Laufintensität

So rechtet der HSV-Coach mit einem Gegner, der vor allem in der Anfangsphase über viele Zweikämpfe versuchen wird, sich die Hoheit über das Spielgeschehen zu sichern. Und weil auch der Rasen nicht in bester Verfassung ist, „wissen wir genau, was uns dort erwartet. Wir brauchen sehr hohe Zweikampf- und Laufintensität“, fordert Degelmann Grundtugenden ein. Entsprechend gehörte auch in dieser Woche die Zweikampfschulung zu den wichtigen Trainingselementen – wie bereits im Vorfeld des Gütersloh-Spiels (0:0). „Da hat es sich ja ausgezahlt. Wir haben geschickt und robust verteidigt. Und ein zu Null haben wir ja auch lange nicht mehr geholt“, sagt Degelmann.

Einziger Kritikpunkt: wie bei der 0:1-Niederlage in Vreden fehlte es an Mitteln, um im letzten Drittel Gefahr auszustrahlen. „Allerdings haben wir gegen die stärkste Abwehr der Liga gespielt“, merkt Degelmann an.

Vierer-Abwehr und Fünferriegel davor

Die Halterner, die zuletzt vier Niederlagen in Folge kassierten, erwartet Degelmann mit einer Viererabwehr und defensiv mit einem Fünfer-Riegel davor, „der aber offensiv auch schnell zum 4-3-3 werden kann.“ Er selbst freut sich darüber, dass seine gegen Gütersloh erprobte Dreier-Kette mit Yunus Emre Cakir, Tim Breuer und Patrick Nemec Bestand haben wird. Cakir wurde zwar nach dem Spiel gegen den FCG mit einer Risswunde am Kopf im Krankenhaus behandelt, aber „das wurde nur geklebt und er kann spielen“.

Lorengel und Fuest fehlen

Auch Patrick Schmidt und Yusuf Öztürk, die beiden Außenbahnspieler in der Fünferkette davor, sind ebenso fit wie Julius Woitaschek für den Einsatz auf der Sechs. Nicht dabei ist sein Nebenmann Andrei Lorengel aus privaten Gründen. Denkbar ist, dass für ihn Kapitän Phillip Grodowski in die Startelf rücken wird, der sich nach einer Corona-Infektion wieder freitesten konnte. „Bei ihm müssen wir deshalb sehen, wie es um die Fitness steht“, sagt der HSV-Trainer, der zudem auf Tobias Fuest (Muskelverletzung) verzichten muss.

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