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Eishockey-Bund entscheidet bis Montag über Abstiegsfrage

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Von: Peter Schwennecker

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Derzeit ist noch offen, ob die Hammer Eisbären und der Krefelder EV im März auch noch in einer Abstiegsrunde aufeinander treffen werden.
Derzeit ist noch offen, ob die Hammer Eisbären und der Krefelder EV im März auch noch in einer Abstiegsrunde aufeinander treffen werden. © Robert Szkudlarek

Der Deutsche Eishockey-Bund will bis spätestens Montag entscheiden, ob sich der Vorrunde der Oberliga Nord wie geplant eine Abstiegsrunde anschließen oder der Abstieg wie im Vorjahr wegen Corona ausgesetzt wird.

Hamm – Mit den Spielen bei den Icefighters Leipzig (Freitag, 20 Uhr) und auf eigenem Eis gegen die Moskitos Essen (Sonntag, 18.30 Uhr) stehen für den Eishockey-Oberligisten Hammer Eisbären am Wochenende sportlich wieder zwei schwere Aufgaben auf dem Programm. Doch weitaus spannender als die restlichen Spiele der Vorrunde ist derzeit für die Verantwortlichen und auch für die Fans des Tabellenletzten der Nord-Gruppe die Beantwortung der Frage, ob es nach Abschluss der Saison trotz der Corona-Problematik überhaupt – wie vorgesehen – einen Absteiger geben wird. Die Vereine der DEL und der DEL2 haben sich jeweils mehrheitlich für einen Absteiger ausgesprochen, in der Oberliga sieht das wohl etwas anders aus.

Im Austausch mit den Vereinen

Der zuständige Leiter Spielbetrieb beim Deutschen Eishockey-Bund in München, Markus Schubert, konnte sich dazu am Donnerstag noch nicht konkret äußern. „Wir befinden uns derzeit im Austausch mit den Vereinen“, erklärte Schubert gegenüber unserer Redaktion. „Wir werden bis Freitagabend, aber definitiv bis Montag eine Entscheidung fällen, ob die Abstiegsrunde in der Oberliga überhaupt gespielt wird. Es soll kein Verein absteigen, nur weil er wegen Corona nicht antreten kann. Wir verstehen, dass die Klubs schnell Klarheit und Planungssicherheit haben wollen“, sagte der Ligenleiter. Wobei Schubert ausdrücklich bestätigte, dass es im Falle einer Austragung definitiv einen Absteiger geben würde. Ansonsten würde diese Runde ja auch keinen Sinn machen. Für einen Außenstehenden kaum zu verstehen, wie es angesichts der aktuell zahlreichen Spielausfälle wegen Covid-19 überhaupt zu einer fairen sportlichen Entscheidung kommen könnte.

Kein Kommentar von Jan Koch

Der Manager der Hammer Eisbären will sich derzeit an den Spekulationen nicht beteiligen. „Wir warten auf eine endgültige Entscheidung des DEB aus München und werden uns erst dann äußern, wenn sie uns schriftlich vorliegt“, sagte Jan Koch am Donnerstag.

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