Radsport

Aaron Grosser nimmt die Mallorca Challenge in Angriff

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Aaron Grosser im Trikot seines neuen Teams Bike Aid.

Nach einem kurzen Intermezzo in der Heimat ist Aaron Grosser, Radsportler und Hammer Sportler des Jahres 2018, schon bald zurück auf der beliebtesten Insel der Deutschen.

Hamm - Auf der Baleareninsel bereitet sich Grosser auf die neue Saison vor – und auf die Mallorca Challenge, die vom 31. Januar bis 3. Februar stattfindet: eine viertägige Rundfahrt, die aus vier Einzelrennen besteht. 

Bis zum 5. Januar hatte Grosser bereits fünf Wochen am Stück auf der spanischen Baleareninsel im eigens eingerichteten Trainingslager verbracht. Nach einer kurzen Verschnaufpause im kalten Deutschland ist der 22-Jährige bald zurück in der Sonne – und auch im Trainingsrhythmus. 

„Die Vorbereitung läuft gut“, ist Grosser zufrieden mit sich und den äußeren Umständen. Nach und nach führt der Sprinter seinen Körper ans Limit heran, das sogar zwei Mal täglich: „Es sind kurze, intensive Einheiten. Morgens bin ich auf dem Rad, nachmittags unterstütze ich mit Festigungsübungen meine körperliche Verfassung.“ Mit Erfolg: „Ich fühle mich sehr gut“, sagt Grosser. 

Die Kommunikation wird besser

„Super aufgenommen“ wurde der Hammer von seinem neuen internationalen Umfeld, das Rad-Team Bike Aid, trotz der Sprachbarriere: „Das Englisch, an dem ich weiterhin arbeite, kann nicht erzwungen werden. Vor allem nicht innerhalb von zwei Wochen“, gibt sich Grosser, der in den Team-Einheiten auf Mallorca mit den Kommandos vertraut gemacht wird, gelassen. „Es wird von Mal zu Mal besser“, fügt er mit Blick auf die erste Rundfahrt an. 

Bei dem viertägigen Etappenrennen quer über die Insel traut er sich und seiner Mannschaft trotz großer Konkurrenz einiges zu. Neben dem Straßenweltmeister von 2018, Alejandro Valverde, fahren Radsportgrößen wie Mikel Landa (Team Movistar) und Marcel Kittel (Team Katusha Alpecin) mit. Für den angriffslustigen Grosser kein Problem: „Wir sind sehr stark aufgestellt, vor allem in der Breite. Sowohl Bergfahrer als auch Sprinter sind doppelt besetzt. Wenn es klappt, nehmen wir gerne den einen oder anderen Etappensieg mit.“ 

Mallorca als Auftakt

Es wäre ein Start nach Maß in eine aufregende Zeit für Grosser. In den nächsten Jahren möchte er den Sprung zu den Berufsradfahrern schaffen. Damit das gelingt, will er „voll durchstarten“ – so richtig allerdings erst nach der Mallorca Challenge: „Wichtig ist zunächst ein guter Start ins neue Wettkampfjahr. Vor allem möchte ich gesund bleiben.“ 

Zielstrebig bleibt Grosser trotzdem: „Es steht noch nicht fest, an welchen der vier Etappen ich teilnehme. Ziel bleibt nach wie vor das letzte Rennen, in dem ich im Vorjahr Platz zehn sichern konnte. Im Abschlusssprint will ich wieder ganz vorne mitmischen.“ In eigener Hand liegt die Entscheidung nicht: „Natürlich nur, wenn die Mannschaft grünes Licht dafür gibt“, will sich das neue Teammitglied nicht aufdrängen. „Letztlich ist es der Mannschaftsgedanke, der zählt“, gibt sich der 22-Jährige bescheiden.

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