2:1 im A-Liga-Nachholspiel gegen SuS Rünthe

Stefan Nestmann lässt VfL Mark in der 88. Minute jubeln

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Hamm - Es dauerte am Dienstagabend bis zur 88. Minute – dann stand der Erfolg des VfL Mark im Nachholspiel der Fußball-Kreisliga A gegen den SuS Rünthe fest.

Stefan Nestmann war es, der kurz vor dem Abpfiff den viel umjubelten 2:1 (0:0)-Siegtreffer besorgte und damit den Vorsprung des Tabellenführers auf Verfolger SpVg Bönen auf vier Punkte ausbaute.

Lange Zeit hatte sich der VfL gegen den Tabellenneunten schwer getan, fand kein Durchkommen. Umso bitterer war es für die ambitionierten Marker um ihren ehrgeizigen Spielertrainer Thorsten Heinze, als Rünthe in der 53. Minute durch Marcel Müller mit 0:1 in Führung ging. 

Der aktuelle Spieltag und die Tabelle

Doch die Platzherren gaben nicht auf und zeigten Moral – selbst dann, nachdem Sascha Horn einen Elfmeter verschossen hatte (70.). Sven Rüther traf zuerst zum 1:1 (78.), dann markierte Nestmann, der sonst in der Reserve des VfL aufläuft, das 2:1 (88.).

Nachholspiele am Mittwochabend:

TuS 1859 Hamm – Hammer SpVg III (19.30 Uhr, Birkenfeld). „Wir stecken mitten im Abstiegskampf“, sagt TuS-Trainer Maamman Kaichouh. „Deshalb geht die Hammer SpVg auch als Favorit in dieses Spiel.“ Die knappe 0:1-Niederlage gegen den Tabellenfünften aus Werne hat gezeigt, dass der TuS spielerisch durchaus mithalten kann. Auf Sebastian Bongers und den gesperrten Marvin Obermann muss er verzichten. 

Für Ralph Oberdiek, Trainer der HSV III, heißt es jetzt Flagge zeigen. „Es kommen die Spiele, die wir auswärts gewinnen müssen“, sagt er. „Das wird schwer genug, denn der TuS ist besser als es seine Platzierung aussagt.“ Auf Jannik Prinz, Tim Geidis und Kapitän Daniel Tenji muss Oberdiek verzichten. 

Yunus Emre HSV – IG Bönen (19.30 Uhr, Am Schloss). Es ist der sechste Versuch, den beide Vereine starten, um gegeneinander zu spielen. „Es ist ein richtungweisendes Spiel“, erklärt Yunus-Trainer Orhan Secer. „Die IG Bönen ist gut drauf, das hat sie mit dem 7:2 über Wiescherhöfen bewiesen. Aber wir werden uns dieser Aufgabe stellen.“ 

Bei drei Punkten Vorsprung auf die Bönener setzt der Coach auf Offensive, auch wenn er auf Habil Tekin, Mehmet Kilic und Ali Secer verzichten muss.

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