TuS 59 HammStars sorgen für die nächste Pokal-Sensation

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Der Hammer Jason David Fabek setzt sich im Pokalspiel gegen den Regionalligisten Dortmund gleich gegen zwei Dortmunder durch.

Hamm - Es läuft derzeit alles wie am Schnürchen bei den TuS 59 HammStars. Als ungeschlagener Tabellenführer der Basketball-Oberliga sorgten die Hammer in der zweiten Runde des WBV-Pokals für die zweite faustdicke Überraschung.

Nachdem die TuSler in Runde eins die Baskets Wuppertal aus dem Wettbewerb geworfen hatten, musste nun auch der Tabellendritte der 2. Regionalliga, der SVD 49 Dortmund, nach einem 85:72 (53:39) den überlegenen Siegeswillen der Gastgeber anerkennen.

„Dortmund war schon ein anderes Kaliber als die Mannschaften in der Oberliga. Daher ist der Sieg natürlich eine Sensation“, war HammStars-Trainer Ivan Rosic glücklich. „Gratulation an meine Jungs. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, die das Ergebnis der harten Arbeit zeigt.“

Vor 75 Zuschauern in der Sporthalle des Märkischen Gymnasiums fehlten den Gastgebern mit Zac Maloney (umgeknickt) und Jakub Golebiewski (Knieprobleme) zwei wichtige Stützen. Dennoch lieferten die TuSler dem Favoriten im ersten Viertel ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Hammer stets knapp die Nase vorn hatten (5./18:16).

Viele erfolgreiche Würfe aus der Distanz

Im Wechsel nahmen vor allem Dennis Wirtelarz und Andrej Docenko Dortmunds herausragenden Aaron Browser in Manndeckung, um das Aufbauspiel des SV 49 Derne schwieriger zu gestalten. Die 49ers verteidigten ihre Zone gut, so dass die HammStars häufiger erfolgreich aus der Distanz warfen (10./27:25). Ein starkes zweites Viertel sorgte dafür, dass sich der TuS absetzte. In einem intensiv geführten Spiel hielten die Gastgeber das Tempo hoch und verrichteten in der Defense enorme Laufarbeit. Spätestens nach einer Viertelstunde (39:31) witterte auch das Publikum die Chance auf ein Weiterkommen und feuerte sein Team lautstark an.

BB-Pokal  TuS 59 HammStars - SVD 49 Dortmund

So gingen die Hammer mit einer 53:39-Führung in die Kabine, doch das Spiel sollte auch nach der Pause nichts von seiner Intensität und Spannung einbüßen. Die Gäste aus dem Nordosten Dortmunds verteidigten in Hälfte zwei nun selbst aggressiver und verkleinerten Punkt für Punkt ihren Rückstand. Ein entschlossener Korbleger und ein im Anschluss verwandelter Freiwurf zum 66:53 von Michael Assor waren schließlich die Initialzündung für den TuS (28.). Die Hammer hielten ihren Vorsprung konstant zwischen neun und elf Zählern (30./69:60) und ließen auch im Schlussviertel nichts mehr anbrennen. „Wir haben heute mit Kampfgeist die dritte Runde erreicht und verdient gegen einen höherklassigen Gegner gewonnen“, bilanzierte Ivan Rosic.

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