Eisbären rutschen in der Tiefschlafphase böse aus

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Eisbären-Trainer Daniel Galonska sah nur 28 gute Minuten seiner Mannschaft.

HAMM -   Über die Hälfte der Spielzeit gestalteten am Sonntagabend die Hammer Eisbären das Meisterschaftsspiel der Eishockey-Oberliga West vor 881 Zuschauern beim EHC Neuwied ausgeglichen, durften mehr als 30 Minuten lang von einem sehr guten Ergebnis träumen. Doch dann führte eine kollektive Tiefschlafphase der gesamten Hammer Mannschaft zur fünften Niederlage im sechsten Saisonspiel. Am Ende hatten die Neuwieder Bären mit 8:1 (0:0, 6:1, 2:0) die Nase vorn.

Die wenigen mitgereisten Hammer Fans sahen im ersten Drittel eine sehr gut aufgelegte Mannschaft, die keinen Respekt vor dem Tabellendritten zeigte und von Beginn an auch den Weg nach vorn suchte. Das allerdings aus einer sehr kompakten Deckung heraus. Auf beiden Seiten gab es einige Chancen, doch Hamms Goalie Marc Fleischer hielt seinen Kasten zunächst sauber.

Auch im zweiten Abschnitt erwischten die Gäste einen guten Start, hätten durch Demuth oder Jasik sogar in Führung gehen können. Doch der erste Treffer der Partie gelang den Gastgebern nach 26 Minuten. Die Vorarbeit zum treffer von Köbele hatte ausgerechnet der Ex-Hammer Maaßen geleistet. Doch die Eisbären schlugen sofort zurück. Dino Gombar war sogar in Unterzahl zum 1:1 (28.) erfolgreich.

Was dann folgte, möchte Eisbären-Coach Daniel Galonska schnell aus seinem Gedächtnis streichen. Innerhalb von nur acht Minuten kassierten die Gäste fünf Treffer. Bis zum Drittelende schraubten die Neuwieder durch Tore von Gibbons (2), Meyers (2) und Maaßen das Ergebnis auf 6:1. Im Schlussdrittel stand dann Thomas Mende für den entnervten Fleischer im Hammer Tor. Die Gastgeber schalteten angesichts des klaren Vorsprungs allerdings deutlich einen Gang zurück. So gelang es den Eisbären, das Ergebnis noch in einem erträglichen Rahmen zu halten. Gibbons und Ochmann sorgten schließlich mit ihren Treffern für den 8:1-Endstand in einem zunächst lange offenen Spiel. - jk

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