Rollhockey-Bundesliga

3:4-Sieg in Iserlohn: Herringer gewinnen erstes Spiel nach der Pause

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Christoph Rindfleisch traf für die Herringer.

Iserlohn - Vier Wochen lang stand für die Rollhockey-Bundesligisten aus Herringen kein Spiel mehr an. Der Auftakt ins neue Jahr ist jetzt aber geglückt: Mit 3:4 gewann die Mannschaft am Samstag gegen die ERG Iserlohn.

Trainer Christian Zarod zeigte sich aber nicht komplett zufrieden mit dem Spiel. Seine Mannschaft sei schwer reingekommen, sagte er nach dem Abpfiff. In den letzten Minuten hätten die Spieler dann aber Moral gezeigt und gut gespielt.

Tatsächlich begann die Partie mit einem Gegentreffer: Schon in der zweiten Minute traf Joan Salarich für die Iserlohner. Doch nur eine Minute später glich Liam Hages nach einem Zuspiel von Kapitän Lucas Karschau für die Gäste aus.

In der 13. Minuten ging der SK Gemania Herringen erstmals in Führung durch einen Treffer von Christoph Rindfleisch. Dabei blieb es aber nicht lange: Kurz danach lenkte Robin Schulz einen Schuss unglücklich ins eigene Tor. Nils Hilbertz traf in der 22. Minute noch für die Iserlohner, indem er sich durch die Herringer Abwehr spielte, zum 2:3 Halbzeitstand.

Zwei Treffer in der zweiten Halbzeit

Die zweite Hälfte dominierten dann aber die Gäste: In der 39. Minute verwandelte Stefan Gürtler souverän einen direkten Freistoß. Kurz danach tunnelte Liam Hages den Iserlohner Torwart und traf zum 3:4 (41. Minute).

Die Heimmannschaft setzt nach dem Rückstand alles auf eine Karte und nahm in den letzten 76 Sekunden den Torwart raus. Das führte beinahe zum Erfolg, doch Herringens Torwart Timo Tegethoff krönte seine gute Leistung mit einer Parade. Damit blieb es beim 3:4-Sieg für die SK Germania.

Die Mannschaft von Christian Zarod bleibt damit auf dem ersten Tabellenplatz. In zwei Wochen stehen dann gleich zwei Spiele an: Am Samstag ist Cronenberg zu Gast, am Sonntag Düsseldorf-Nord.

Zwei Auszeichnungen bei der Sportgala

Erfolgreich waren die Bundesligisten auch bei der Hammer Sportgala am Freitag. Das Team wurde zur Mannschaft des Jahres gewählt, Christian Zarod zum Trainer des Jahres.

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