In der 2. Handball-Bundesliga:

33:23 gegen Eisenach - ASV grüßt von der Tabellenspitze

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Marian Orlowski und Jan Brosch (hinten) kümmern sich mit Erfolg um den Eisenacher Alexander Saul.

Der ASV Hamm-Westfalen grüßt in der 2. Handball-Bundesliga von der Tabellenspitze. Das Team von Michael Lerscht siegte am Samstagabend im Heimspiel gegen den bisherigen Tabellenelften ThSV Eisenach nach einer starken Leistung mit 33:23 (19:10).

Hamm - Der ASV übernahm die Führung in der Liga vom Dessau-Rosslauer HV, der im Freitagspiel  beim TV Emsdetten mit 23:25 verloren hatte. Am Sonntag kann der VfL Gummersbach nach Punkten aufschließen, sofern er sein Heimspiel gegen den HSV Hamburg gewinnt. Überragender Spieler bei den Gastgebern war Torhüter Felix Storbeck, der mit 18 Paraden mehr als 54 Prozent der Bälle entschärfte, die auf seinen Kasten kamen – ein überragender Wert. 

Felix Storbeck erwischt Sahnetag

Die Gastgeber sicherten sich vor erneut leeren Rängen einen Start-Ziel-Sieg. Jan Brosch vom Kreis sowie Marten Franke zweimal von Rechtsaußen sorgen bis zur dritten Minute für die 3:0-Führung. Weil der Mittelblock des ASV mit Brosch und Fuchs kaum zu überwinden war und Storbeck einen Sahnetag erwischte, blieben die Versuche der Eisenacher oft genug hängen. Einzig über die Außen gab es gelegentlich ein Erfolgserlebnis. Über 10:5 und 13:6 zogen die Hausherren bis auf zehn Tore davon – Südmeier traf in der 25. Minute zum 17:17.Mit dem Pausenpfiff waren es schließlich noch neun, weil der ASV durch Wöhler den einzigen Gegenstoß der ersten Halbzeit kassierte. 

Dafür, dass es für Michael Lerscht nach dem Seitenwechsel relativ entspannt weiterging, sorgte Felix Storbeck, der in den ersten Minuten drei Großtaten vollbrachte, bevor Marian Orlowski, mit sieben Toren bester HSV-Schütze, sein Team  mit dem Treffer zum 20:10 wieder in die Spur brachte. Mit hoher Konzentration hielten die Gastgeber schließlich die Zehn-Tore-Führung. 

Bundesliga-Debüt für Melf Krause

Drei Minuten vor dem Ende bekam Melf Krause sein besonderes Erlebnis. Der 22-jährige Kreisläufer aus der zweiten Mannschaft gab seine Bundesliga-Premiere. Am Donnerstag hatte er von der Nominierung erfahren, nach der entsprechenden Corona-Testung auch grünes Licht für seinen Einsatz erhalten. „Das ist das, worauf man als Spieler hinarbeitet. Gerne mehr“, meinte er. 

Lerscht macht seinen Spielern ein Kompliment

„Wir hatten großen Respekt vor diesem Spiel. Wir wussten, dass viel auf uns zurollt und haben eine sehr konzentrierte Leistung aufs Feld gekriegt. Klar hat uns Anfang der zweiten Halbzeit, als wir einige Angriffe nicht ganz so zielgerichtet gespielt haben, geholfen, dass Störte da freie Bälle hält, so dass das Spiel erst gar nicht in die Richtung geht, wo man anfängt nachzudenken. Letztendlich muss man den Jungs ein Kompliment machen, dass sie nach dem Spielausfall in Hamburg wieder so in den Rhythmus reinkommen“, meinte Trainer Michael Lerscht, der seinen Spielern für den Sonntag trainingsfrei gab.

Am Mittwoch geht's in Ferndorf weiter

Ab Montag richtet sich der Fokus bereits auf das Spiel zweite Spiel der englischen Woche am kommenden Mittwoch beim TuS Ferndorf, wo Lerscht mehr als 15 Jahre als Spieler und später als Trainer seine Spuren hinterlassen hat. 

ASV Hamm: Storbeck (1. - 53.), Wesemann (zwei 7m; 53. - 60.) – Genz 4, Huesmann 3/3, Brosch 5, Fuchs 2, Spiekermann 1, Alex Rubino 1, Schwabe 1, Südmeier 4, Krause, Pretzewofsky, Orlowski 7, Franke 4, von Boenigk 1

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