HSV muss gegen Kirchhörde viel Arbeit verrichten

+
Viel Arbeit hatten Faysel Khmiri und die HSV mit Westfalenligist Kirchhörde.

Hamm - Mit Fußball-Westfalenligist Kirchhörder SC hatte sich die klassenhöhere Hammer SpVg gleich einen echten Härtetest für das erste Freundschaftsspiel der Saisonvorbereitung ausgesucht. Nach einem 0:2-Rückstand wendeten die Gastgeber das Blatt und setzten sich am Ende verdient mit 3:2 (1:2) durch.

„Streckenweise hat mir das Spiel schon gut gefallen. Aber mit den ersten beiden Gegentreffern bin ich natürlich nicht zufrieden“, sagte HSV-Trainer Oliver Gottwald. „Zuerst machen wir einen individuellen Fehler, und in der zweiten Situation verlieren wir vorne den Ball und haben dann hinten keine Zuteilung.“

Die Gastgeber schlugen vor gut 80 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz der Evora-Arena ein hohes Tempo an, attackierten den KSC früh und stellten Überzahl in Ballnähe her. Allerdings rückte die HSV-Abwehrreihe auch weit auf, was Kirchhörde geschickt mit öffnenden Bällen auf die Flügel nutzte.

So flankte Yalcin Erkaya auf den zweiten Pfosten, wo Sven Stiesberg mit der ersten Gelegenheit der Partie für das 0:1 sorgte (10.). Lange dauerte es nicht, da zappelte das Leder bereits wieder im Netz von HSV-Schlussmann Manuel Lenz. Nach einem Konter bediente Stiesberg den mitgelaufenen Mike Knapp, der den Ball ins leere Tor schob (12.).

Die Hammer zeigten spielerisch viele gute Ansätze, doch zu selten gelang es, klare Torchancen herauszuspielen. Serdar Yigit scheiterte nach Pass von Serafettin Sarisoy an SC-Keeper Oliver Roll (15.), ehe Jochen Höfler nach einer gelungenen Kombination mit einem platzierten Schuss aus 18 Metern für den Anschluss sorgte (24.).

„Der Gegner hat sich in der ersten Halbzeit immer wieder in die Räume zwischen den Sechsern und den Innenverteidigern gemogelt. Da muss auf dem Platz mehr gesprochen werden“, forderte Gottwald. „Das hat Yakup Köse in der zweiten Hälfte gut gemacht, da standen die Blöcke besser.“

Wie angekündigt wechselte Gottwald zur Pause komplett durch, um allen 20 gesunden Feldspielern Einsatzzeiten zu geben. Lediglich Torwart Manuel Lenz blieb über die gesamten 90 Minuten in seinem Kasten.

Mit einem satten Schuss aus gut 25 Metern gelang Danny Radke bereits kurz nach Wiederanpfiff der 2:2-Ausgleich (48.). Der KSC lauerte weiterhin auf Konter, spielte diese aber nicht mehr so konsequent zu Ende, weil mit zunehmender Spieldauer die Beine müde wurden.

Die Hammer kontrollierten nun das Geschehen über weite Strecken. Eine Gemeinschaftsproduktion von Djaning Cleitson Dos Santos Tavarez, der den Ball in den Lauf von Ouly-Hugo-Fortune Magouin spielte, sorgte für das 3:2 (59.).

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare