29:32 gegen Hamburg - ASV belohnt sich nicht für eine starke Leistung

Jo Gerrit Gentz war nicht nur wegen seiner acht Tore überragend
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Jo Gerrit Gentz war nicht nur wegen seiner acht Tore überragend.

Bis zum Beginn der 60. Minute besaß der ASV Hamm im Duell mit Zweitliga-Tabellenführer HSV Hamburg die Chance auf zumindest einen Punkt. Dann war bei einem Siebenmeter die Latte im Weg

Hamm – Der ASV Hamm hat sich gegen Tabellenführer HSV Hamburg nicht für eine starke Leistung belohnt. Das Team von Michael Lerscht verlor das Mittwoch-Heimspiel in der Westpress Arena mit 29:32 (13:14), zeigte gegenüber der Pleite in der Vorwoche beim Tabellendritten VfL Gummersbach aber eine klare Leistungssteigerung.

Im Gegensatz zu der verschlafenen Anfangsphase in Gummersbach waren die Hammer dieses Mal von der ersten Sekunde an hellwach. Joe Geritt Genz und Fabian Huesmann sorgten – bei einem Gegentreffer durch Leif Tissier – mit jeweils zwei Toren für die 4:1-Führung nach gut sieben Minuten. Die Gastgeber zeigten in der von vielen Eins-gegen-eins-Duellen geprägten Partie eine ganz andere Körpersprache als jüngst beim 21:30 gegen den VfL und hielten zunächst ihre Führung vor allem dank Genz und Kreisläufer Jakob Schwabe, die vor der Pause elf der 13 Tore erzielten. Zudem hielt Felix Storbeck sein Team mit mehreren Glanztaten im Rennen. Erst nach knapp 20 Minuten glichen die Hamburger durch Dominik Axmann das erste Mal aus (9:9).

Die erste Führung sicherte sich der Tabellenführer nach 25:14 Minuten, als Thies Bergemann gegen David Spiekermann eine Zwei-Minuten-Strafe herausholte und dabei auch zum 11:10 aus Hamburger Sicht traf. Am Ende der ersten 30 Minuten stand aus Hammer Sicht ein 13:14. Es hätte auch anders stehen dürfen, denn die Zeitstrafe von Spiekermann und eine weitere von Jan Pretzewofsky sielten den Hamburgern in der Schlussphase der ersten Halbzeit in die Hände. Zudem holten die Gäste bei Storbecks Paraden nicht nur gefühlt jeden Abpraller.

Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Gäste durch einen Doppelschlag von Niklas Weller auf drei Tore ab und behaupteten ihre kleine Führung bis zur 40. Minute. Dann sorgte Linkshänder Genz mit seinem siebten Tor aus halbrechter Position zum 18:19 wieder für den direkten Anschluss. Und auch Wellers sechsten Treffer konterte der ASV durch Pretzwofsky zum 19:20. Weil Jan Wesemann anschließend einen Siebenmeter von Dominik Axmann parierte, stieg die Hoffnung beim ASV (43.) – zumal David Spiekermann wenig späer zum 20:20 ausglich und Jakob Schwabe nach genau 44 Minuten und sieben Sekunden wieder für die Führung des ASV sorgte (21:20). Wenig später veredelte Jan von Bonigk in Unterzahl einen Angriff selbstbewusst mit einem Kempa zum 22:21.

Nach dem Tor zum 24:24-Ausgleich durch Genz liefen die Gastgeber aber stets einem knappen Rückstand hinterher. 53 Sekunden vor dem Ende nagelte Huesmann beim Spielstand von 29:31 einen Siebenmeter an die Latte – es war die Entscheidung gegen die Gastgeber, die nun am Samstag beim TSV Eisenach antreten müssen.

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