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27:25 gegen Rostock - ASV eröffnet Spiele-Marathon mit Erfolg

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Von: Rainer Gudra

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Marian Orlowski schließt gegen die Rostocker Christian Wilhelm und Dennis Mehler ab.
Marian Orlowski schließt gegen die Rostocker Christian Wilhelm und Dennis Mehler ab. © Rainer Gudra

Der ASV Hamm-Westfalen hat in der 2. Handball-Bundesliga seinen Vier-Spiele-Marathon binnen elf Tagen erfolgreich begonnen. Das Team von Michael Lerscht siegte am Dienstag vor 1001 Zuschauern in der Westpress Arena mit 27:25 (14:11) gegen den HC Empor Rostock und bleibt im Rennen um den Erstliga-Aufstieg.

Hamm - Die Gäste begannen konsequent mit dem siebten Feldspieler, was allerdings auch gewisse Risiken in sich barg – ausgenutzt vom ASV, der zwar mit 3:4 in Rückstand geriet, aber durch Dani Baijens wieder mit 6:5 in Führung ging. Der niederländische Nationalspieler nagelte den Ball an die Unterkante der Latte, unhaltbar für Robert Wetzel, der von der Bank aus versuchte zu retten, was zu retten war. Wenig später verwandelte Fabian Huesmann einen Siebenmeter zum 7:5 – eine Führung, die bis zum 11:9 nach einem Tempogegenstoß von Jan von Boenigk Bestand hatte. Dabei ließen sich die Gastgeber auch nicht durch eine Rote Karte für Jan Brosch aus der Ruhe bringen. Der hatte im Innenblock gegen Philipp Asmussen zu kräftig zugelangt.

In der Folge – auf der Gegenseite bekam Jesper Schmidt inzwischen Rot für ein hartes Foul an von Boenigk – sorgten die Hammer sogar für eine Fünf-Tore-Führung, als Huesmann zum 14:9 traf.

Nach dem Seitenwechsel verkürzte der HC Empor durch einen Siebenmeter von Janos Steidtmann auf 14:12.doch in der Folge hielten die Gastgeber die Drei-Tore-Führung – auch weil Rostock wieder dazu überging, gelegentlich mit einem siebten Feldspieler zu agieren. Fabian Huesmann nutzte das zum 19:16 (39:47) ins leere Tor.

So richtig ließen sich die Rostocker aber nicht zunächst nicht abschütteln. Nachdem Fabian Huesmann mit seinem achten Treffer für das 22:19 sorgte, stellte Marian Orlowski erstmals wieder auf vier Tore (23:19, 50.). Zuvor hatte Felix Storbeck einen Siebenmeter-Wurf von Janos Steidtmann an den Außenpfosten geguckt und wenig später erneut gegen Steidtmann eine Monsterparade ausgepackt.

Das alles brachte noch keine Sicherheit. Nachdem Dani Baijens bei einem Kempa auf Zuspiel von Orlowski an Wetzel gescheitert war, verkürzten Marc Pechstein und Tim Völzke binnen kurzer Zeit auf 24:22. Nach einem weiteren Fehlerversuch von Orlowski unter Zeitdruck verkürzte Steidtmann sogar auf ein Tor (24:23/55.). Und nach einem weiteren Fehlversuch von Baijens sorgte Völzke 2:43 Minuten vor Schluss für den 25:25-Ausgleich.

Einstieg in die vorletzte Minute: Foul Pechstein an Meschke, Zeitstrafe und das 26:25, weil Huesmann bei seinem Siebenmeter die Nerven behielt. Und weil Nick Witte nach 58:53 von Linksaußen an Felix Storbeck scheiterte, machte Tim Frieling zwölf Sekunden vor dem Ende alles klar für die Gastgeber.

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