Nur 2:2: Die schwarze Serie der SG Bockum-Hövel hält

Liesborn - Die Serie will nicht reißen. Trotz großer Personalprobleme hatte die SG Bockum-Hövel die Bezirksliga-Partie bei Westfalen Liesborn über weite Strecken im Griff. Doch am Ende muste sich die Mannschaft von Stefan Küritz mit einem 2:2 (1:1) begnügen. Es war die zehnte sieglose Partie in Folge für die SG.

„Das ist eine Situation, die nicht einfach ist für uns“, sagte der Coach. „Es wird enger unten in der Tabelle. Es ist nicht so, dass wir weggucken. Wir nehmen das sehr ernst.“

Dabei hätten sich die Bockum-Höveler durchaus Luft verschaffen können. Zwar ließen sie jeweils zu Beginn des ersten und zweiten Abschnitts eine größere und eine kleinere Liesborner Chance zu – ansonsten aber bestimmten die Gäste das Geschehen. „Wir waren klar besser, waren spielerisch und kämpferisch voll da“, lobte Küritz. Doch das Ergebnis spiegelte die Kräfteverhältnisse nicht wider. Weil es die SG nach Dominik Orlowskis Führungstreffer (21.) versäumte, nachzulegen. Und weil sich Liesborn im Gegensatz zu den Gästen bei der Chancenverwertung als ungemein effektiv erwiesen. So nutzten die Platzherren ihre erste gute Möglichkeit durch Maximilian Geisler prompt zum Ausgleich (37.), während Thomas Wilczeks Schuss kurz zuvor von der Linie gekratzt worden war, nachdem dieser Liesborns Torwart Felix Hronek umkurvt hatte.

Gleiches Bild nach dem Wechsel: Nach Orlowskis zweitem Treffer (48.) setzten die Gäste abermals nicht den entscheidenden Punch, für den unter anderem Marcel Niewalda in einer Eins-gegen-eins-Situation gegen Hronek hätte sorgen können. Stattdessen kam Liesborn erneut zum Ausgleich durch Caner Mustafa Durucan (77.) – und hatte dann Glück, als Wilczeks Kopfball kurz vor der Linie geklärt wurde (83.). „Wir haben uns bei den Gegentoren etwas dumm angestellt“, sagte Küritz. „Aber ich kann den Jungs absolut keinen Vorwurf machen. Sie haben alles gegeben.“

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